Sie heißen Dr. Motte und Wladimir Kaminer, aber auch Schraubermicha oder Ginger Brown. Sie und viele andere sind Besucher des Mauerparks. Der Film von Regisseur Dennis Karsten erzählt die Geschichten von Menschen aus dem Ostberliner Stadtpark zwischen Prenzlauer Berg und Wedding. Heute bietet der Park vor allem Raum für künstlerische Kreativität und ist ein interkultureller Treffpunkt für Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft, für Individualisten, Künstler, Sportler, Musiker und bringt sie zusammen. Die Einzigartigkeit des Parks liegt in der friedlichen Koexistenz alternativer Lebensstile, Randgruppen und Subkulturen. Der Park steht aber auch für den Wandel im Stadtteil, der unter Gentrifizierung steht. Bauvorhaben eines Bauträgers bedrohen das Gebiet, aber es hält sich mit seinen vielfältigen Strukturen noch immer gut. Der Film taucht in die Tiefen des Mauerpark-Mikrokosmos ein und beobachtet die unterschiedlichen Dimensionen des Parks. Es zeigt nicht nur die verschiedenen Besucher, sondern auch die Vielfalt des Parks, indem es seine Nähe zur Natur und die Aktivitäten von Insekten und Vögeln zeigt. Der “Mauerpark” fängt den Sommer 2009 in Berlin ein und zeigt die Einzigartigkeit und Vielfalt des Parkkosmos und das dort vorherrschende Gefühl der Freiheit. Es ist ein poetisches und manchmal lustiges Porträt der Magie des Parks und der Menschen dort.

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