Monolith:

In seinem existentialistischen Filmdrama “Monolith” erzählt Regisseur und Autor Julius Schultheiß von Kontrollverlust und Selbstauflösung eines getriebenen, eigenschaftslosen Mannes. UCM.ONE vermarktet den preisgekrönten essayistischen Film Noir auf dem Label Darling Berlin.

Inhaltsangabe

Samir ist Teil eines geselligen Bekanntenkreises. Eines Abends verlässt sein Freund Basil plötzlich unvermittelt die Runde und kehrt nicht zurück. Kurz darauf beginnt Samirs Nachtschicht, er steigt in ein Taxi, 24 Stunden folgen wir ihm: Es geht los mit einem Roadtrip durchs nächtliche Berlin, ein Auge immer auf dem Smartphone, das den Weg weist. Am nächsten Tag, bei der Suche nach Basil, trifft Samir Personen, die ihm mehr und mehr seine schwindende Existenz vor Augen führen. Als er erkennt, dass er allein nicht weiterkommt, taucht der mysteriöse Henry auf und bietet ihm eine Lösung, die Opfer verlangt.

Regiekommentar von Julius Schultheiß

“Durch einen Verlust in meinem persönlichen Umfeld hatte ich den Grundgedanken, einen sehr ruhigen und existentialistischen Film zu machen. Es sollte ein Drama werden, jedoch auch Aspekte einer Kriminalgeschichte beinhalten. Dabei war ich davon angetan, die Handlung auf 24 Stunden zu begrenzen und einer einzelnen Person ohne Unterbrechung zu folgen. 

Sein viel beachtetes Debüt “Lotte” premierte in der Perspektive Deutsches Kino bei den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) 2016 und gewann 2016 beim achtung berlin Filmfestival den Hauptpreis. Im Jahre 2023 wurde sein zweiter Langfilm „Monolith“ ebenfalls mit dem Hauptpreis des achtung berlin Filmfestivals ausgezeichnet.

Über Julius Schultheiß

Julius Schultheiß erblickte das Licht der Welt 1985 in Marburg/Lahn. Nach dem Abitur Zivildienst an  einer Schule für kranke Schulpflichtige, ebenfalls in Marburg. Anschließend Praktika bei Film & Fernsehen in Berlin und München im Bereich Produktion/Lektorat und Set-Aufnahmeleitung.

Bild: Eva Maibaum
Bild: Eva Maibaum

Ab Oktober 2007 Studium der Visuellen Kommunikation im Fach Film & Fernsehen an der Kunsthochschule Kassel. Seit seinem Abschluss im Mai 2013 wohnt und arbeitet er in Berlin und Hamburg.

Sein viel beachtetes Debüt “Lotte” premierte in der Perspektive Deutsches Kino bei den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) 2016 und gewann 2016 beim achtung berlin Filmfestival den Hauptpreis.

Im Jahre 2023 wurde sein zweiter Langfilm „Monolith“ ebenfalls mit dem Hauptpreis des achtung berlin Filmfestivals ausgezeichnet.

Original Titel: Monolith

Regie: Julius Schultheiß

Drehbuch: Julius Schultheiß

Darstellende: Thomas Halle (Samir/Levent), Susana AbdulMajid (Seynep), Ali Berber (Basil), David Bredin (Henry), Marc Ben Puch (Bruckner), Maxi Geithner (Maren), Thea Rasche (Täterin)

Produzent: Julius Schultheiß, Patrick Schorn

Assoziierte Produzent:innen: Gerold & Ulrike Dukat, Karin & Hans-Georg Schultheiß, Dr. med Sami Watad, Gerd & Heidrun Schultheiß, Andreas Behrendt. Ruth Glörfeld,
Christa Meyszner, Margareta Bloom

Kamera: Lukas Eylandt

Schnitt: Julius Maibaum, Robert Falckenberg

Ton: Luis Burkhardt

Kostümbild: Eva Maibaum

 

Produktion: Finderlohn

Produktionsjahr: 2023

Genres: Drama, Mystery-Thriller

Land: Deutschland

Sprache: Deutsch

 

Länge: 72 Min

FSK: 12 (Deskriptoren: Bedrohung, Sprache)

Seitenverhältnis: 16:9

Projektionsformat: DCI 2K F-178

Auflösung: 1920×1080

Ton: Stereo 2.0

Preis:

2023 achtung berlin: Bester Spielfilm -> Monolith

Filmlabel: Darling Berlin

Verleih: UCM.ONE

Kinostart: 12. Oktober 2023

Über Thomas Halle (Rolle: Samir / Levent)

Thomas Halle wurde 1987 in Berlin geboren und machte hier auch sein Abitur. Seinen Zivildienst absolvierte er in der Psychiatrie im St. Josephskrankenhaus in Berlin-Weißensee. Nach einer Bühnenbildassistenz an der Berliner Volksbühne im 3. Stock bei Bühnenbildnerin Maike Storf nahm er ab 2006 ein Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Martin-Luther-Universität in Halle auf.

Bild: Jean Marie Gilles

Im Jahre 2007 wechselte er an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Während seines Studiums spielte er unter der Regie von Andreas Kriegenburg am Deutschen Theater Berlin den Hamlet, am BAT Studiotheater die Hauptrolle in Sven Regeners „Der kleine Bruder“ unter der Regie von Leander Haußmann und realisierte Studienprojekte u. a. mit den Regiestudierenden Robert Hartmann und David Czesienski. Am Theater Heidelberg wirkte er außerdem in der Filmadaption „Gegen die Wand“ unter der Regie von Mareike Mikat mit.

In Karlsruhe spielte er u. a. in „Die Hermannsschlacht“, „Fiesco“ und „Auf Kolonos“. In der Spielzeit 13/14 stand er u. a. als Ferdinand in “Kabale und Liebe“, Hasan in “Verrücktes Blut“, Camille Desmoulins in “Dantons Tod” und Architekt in “Richtfest” auf der Bühne.

Über Ali Berber (Rolle: Basil)

1986 in Saarbrücken geboren, absolvierte eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Seitdem hatte er zahlreiche Engagements u. a. in Hannover, Göttingen, Heidelberg und Saarbrücken.

Er spielte u. a. die Hauptrolle in der Inszenierung von “Othello” und Danton in “Dantons Tod” am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. Im Jahre 2012 gewann Ali Berber den Ensemblepreis und Preis der Studierenden beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender.

Ali Berber hat außerdem in der Film- und Fernsehbranche Fuß gefasst. Neben verschiedenen “Tatorten” ist er im Spielfilm “Tod einer Polizistin” sowie in verschiedenen Kurzfilmen (“Anni“, “Store Wars“, “Yuri“, “Weiße Neger“) zu sehen.

Bild: Christine Fenzl

Über Susana AbdulMajid (Rolle: Seynep)

Die 1990 geborene Schauspielerin mit irakischen Wurzeln wuchs in Heidelberg auf. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Nach Ihrem Schauspielstudium spielt sie zunächst quer durch Deutschlands Straßentheater, arbeitet am Goethe Institut und in diversen Asylheimen, wo Sie Chöre auf arabisch und deutsch mit Frauen aus Syrien und dem Irak, aufführt. Im Jahr 2014 erfolgt ihre erste Zusammenarbeit mit Thomas Bo Nilsson und Julian Wolf Eicke an der Schaubühne Berlin.

Es folgen weitere Engagements am Schauspielhaus Wien (2016), an der Schaubühne Berlin (2017) und am Berliner Ensemble (2018). Zudem war sie 2014 bis 2016 Teil des Kollektivs Zentrum für Politische Schönheit und wirkte an zahlreichen Arbeiten und Aktionen u.a. im Maxim Gorki Theater Berlin mit.

Bild: Robin Kirchner
Susana AbdulMajid ist Mitbegründerin des Kulturformats “Poetry Nights Berlin“, wo sie gemeinsam mit der Galeristin Anahita Sadighi, vorderasiatische Lyrik mit Live Musik vorstellt. Sie schreibt Kurztexte und. Auch sah man sie als Hauptrolle in dem Film “Jibril” (2018) von Henrika Kull.

Über David Bredin (Rolle: Henry)

David Bredin wurde 1973 in Lüneburg als einziger Sohn einer Malerin und Goldschmiedin und des Grafikers, Bildhauers und Designers Achim Bredin geboren. Von 1998 bis 2001 studierte er Schauspiel am Europäischen Theaterinstitut Berlin.  2004 spielte David Bredin die Hauptrolle des Musikproduzenten Chabo im Theaterstück Gierig von Nicolai Borger.

Seine Zahnlücke, sein hartes Aussehen und sein Humor brachten ihm schnell Rollen in Kinofilmen, wie „Status Yo!“, „Die fetten Jahre sind vorbei“, „Free Rainer – Dein Fernseher lügt“ oder „Deutschland 09“ ein. Neben den Kinoerfolgen unterstützt Bredin auch immer wieder deutsche Serienformate, wie etwa „Der Tatortreiniger“, „Küstenwache“, „SOKO Leipzig“ oder „Tatort“. David Bredin lebt in Berlin.

Bild: Caroline Scharff

Monolith | Trailer (deutsch) ᴴᴰ

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Stimmen zum Film

“Muslimisches Leben in Berlin, Rätsel und Bedrohliches: Das Kinodrama „Monolith“ von Julius Schultheiß lädt das Mystery-Genre mit sehr viel Ernst auf. (…) Es sieht danach aus, als ginge es um eine Überwachung. „Monolith“ folgt dem Protagonisten durch einen Tag, und durch Berlin. Schritt für Schritt wird eine Notlage erkennbar (…) Könnte es sein, dass Samir in einen Anschlagsplan involviert ist? (…) Dass Schultheiß mit den Facetten des muslimischen Terrorismus arbeitet, gibt „Monolith“ eine Dringlichkeit, die auch als spekulativ gesehen werden könnte.”  (Bert Rebhandl, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

“(…) Schultheiß inszeniert das Geschehen in größtenteils rauen Bildern mit subtiler Spannung. Überwiegend ist die audiovisuelle Umsetzung nah an der Realität; gelegentlich kommen jedoch auch Zeitlupen, die mit dramatischer Musik unterlegt sind, zum Einsatz, um das Ganze zu verfremden. Er nimmt uns in Monolith mit in eine sehr einsame Parallelwelt mitten im pulsierenden Berlin. Die Gruppe, die wir am Anfang erleben, scheint für Samir zu den wenigen Bezugspunkten zu einem Alltag, zu einem Dasein außerhalb der Dunkelheit zu gehören. Wir sehen einen Menschen, der sich binnen 24 Stunden mehr und mehr zu verlieren droht.(…) (Andreas Köhnemann, kino-zeit.de)

“(…) „Monolith“, komprimiert auf eine Erzählzeit von 24 Stunden, ist von Nervosität und Stasis getragen, doch nicht immer übersetzen sich diese Energien in ein Spannungsverhältnis. Auch manche Stilmittel – etwa die wiederholten Zeitlupen – wirken ein wenig willkürlich. Übernächtigt, ein Verfolger, der durch fahrig beobachtende Kameraperspektiven gleichwohl selbst wie verfolgt wirkt, treibt es Samir durch die Stadt. Ständig klingelt das Handy und schickt ihn auf irgendeine Spur. Zwischen der angenommenen Rolle und seinem abgebrochenen Leben entgleitet ihm zunehmend die eigene Existenz. (…)” (Esther Buss, Filmdienst)

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