Das UCM.ONE Filmlabel Darling Berlin startet heute, am 9. April, in sein zehnjähriges Jubiläum mit einer Doppelaufführung der Filme *Lotte* und *Monolith*, beide von Regisseur Julius Schultheiß, im Berliner Lichtblick-Kino in der Kastanienallee. Beide Filme haben jeweils den Hauptpreis des Achtung Berlin Film Festivals gewonnen, welches einen Tag später seine zwanzigste Ausgabe eröffnet.

Im Lichtblick-Kino wird in Anwesenheit des Regisseurs Julius Schultheiß zunächst um 19 Uhr der Spielfilm *Lotte* aus dem Jahr 2016 gezeigt.

Inhalt

Lotte ist direkt und kantig, dabei liebenswürdig und vor allem ausgestattet mit einer großstädtischen Schnodderschnauze. Mit all diesen Eigenschaften eckt sie permanent an – bei ihren Kollegen, Freundinnen und sogar bei ihrem Freund. Der wirft sie kurzerhand raus, und Lotte steht auf der Straße – von jetzt an voll damit beschäftigt, eine Bleibe zu finden. Eines Nachts trifft Lotte in ihrer Stammkneipe auf Marcel, einen fast vergessenen Bekannten. Kaum hat er sie erkannt, ergreift Lotte die Flucht und findet eine rettende Bleibe in der Wohnung ihrer Freundin Sabine. Am nächsten Tag hängen Lotte die Strapazen dieser Nacht nach und scheinen sie auch während ihrer Arbeit im Krankenhaus nicht loszulassen. Ein junges Mädchen wird eingeliefert, Lotte kümmert sich um sie, und eine subtile Zuneigung entsteht. Doch die Freude darüber währt nur kurz, denn wenig später wird Lotte Zeugin einer Begegnung zwischen dem jungen Mädchen Greta und Marcel. Die Blicke der drei kreuzen sich, und Lotte ahnt, dass es diesmal keine Flucht für sie geben wird.

Lotte (Trailer)

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Im Anschluss zeigt das Lichtblick-Kino den Film *Monolith* (2023): In seinem existentialistischen Filmdrama „Monolith“ erzählt Regisseur und Autor Julius Schultheiß von Kontrollverlust und Selbstauflösung eines getriebenen, eigenschaftslosen Mannes. UCM.ONE vermarktet den preisgekrönten „essayistischen Film Noir“ ebenfalls auf dem Label Darling Berlin.

Inhalt

Samir ist Teil eines geselligen Bekanntenkreises. Eines Abends verlässt sein Freund Basil plötzlich unvermittelt die Runde und kehrt nicht zurück. Kurz darauf beginnt Samirs Nachtschicht, er steigt in ein Taxi, 24 Stunden folgen wir ihm: Es geht los mit einem Roadtrip durchs nächtliche Berlin, ein Auge immer auf dem Smartphone, das den Weg weist. Am nächsten Tag, bei der Suche nach Basil, trifft Samir Personen, die ihm mehr und mehr seine schwindende Existenz vor Augen führen. Als er erkennt, dass er allein nicht weiterkommt, taucht der mysteriöse Henry auf und bietet ihm eine Lösung, die Opfer verlangt.

Monolith (Trailer)

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Julius Schultheiß wurde 1985 in Marburg an der Lahn geboren. Nach dem Abitur leistete er Zivildienst an einer Schule für kranke schulpflichtige Kinder, ebenfalls in Marburg. Anschließend absolvierte er Praktika bei Film und Fernsehen in Berlin und München im Bereich Produktion, Lektorat und Set-Aufnahmeleitung.
Bild: Eva Maibaum
Ab Oktober 2007 studierte er Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Film und Fernsehen an der Kunsthochschule Kassel. Seit seinem Abschluss im Mai 2013 lebt und arbeitet er in Berlin und Hamburg.

Sein viel beachtetes Debüt *Lotte* feierte seine Premiere in der Perspektive Deutsches Kino bei den 66. Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) 2016 und gewann beim Achtung Berlin Film Festival 2016 den Hauptpreis.

Im Jahr 2023 wurde sein zweiter Langfilm *Monolith* ebenfalls mit dem Hauptpreis des Achtung Berlin Film Festivals ausgezeichnet.

Vor genau 10 Jahren startete mit „Love Steaks“ von Jakob Lass im Frühjahr 2013, der erste Kinofilm auf dem Label Darlin Berlin.

Weitere Informationen über den Film: Lotte

Weitere Informationen über den Film: Monolith

Weitere Informationen über das Filmlabel: Darling Berlin