Live:

Der Film „Live“ von Lisa Charlotte Friederich spielt in einer nahen, dystopischen Zukunft, in der wegen der Gefahr von Terroranschlägen jegliches öffentliche Leben – so auch Konzerte – in den virtuellen Raum verlegt wurde. Er verbindet Science-Fiction-Elemente und einen klassischen Geschwisterkonflikt zu einem spannenden Drama voller mitreißender Musik und weist durch seine Grundprämisse – menschliche Begegnungen sind bis auf wenige Ausnahmen nur noch virtuell erlaubt – bestürzende Parallelen zur momentanen Situation auf.

Inhaltsangabe:

Die Welt in einer nahen Zukunft: Die Zahl der Terroranschläge hat so drastisch zugenommen, dass Begegnungen mit anderen Menschen und jede Form von kulturellem Leben nur noch im virtuellen Raum stattfinden. Öffentliche Versammlungen sind aus Sicherheitsgründen verboten. Es gibt keine Konzerte mehr, keine Supermärkte, kein Theater, keine Kneipen.

Die Psychologin Claire betreut Überlebende von Terroranschlägen. Als sie eines Tages bei einem Patienten eine Eintrittskarte, einen analogen Fetzen Papier findet, bricht sie aus ihrem Leben in Isolation aus. Getrieben von dem Bedürfnis nach Gemeinschaft plant sie mit ihrem Bruder Aurel, einem Star-Trompeter, der seit Jahren nur vor virtuellem Publikum stand, ein geheimes Live-Konzert vor echten, physisch anwesenden Menschen. Mit Hilfe der Hacker Ada und Maximus gelingt es ihnen allen Widrigkeiten zum Trotz, ihren Plan zu verwirklichen. Als kurz darauf die Mutter des Geschwisterpaares auftaucht, bricht ein uralter Konflikt auf, der Claire vor eine unüberwindlichen Gegnerin stellt: sie selbst.

Über Lisa Charlotte Friederich:

Lisa Charlotte Friederich studierte Schauspiel an der HfMDK Stuttgart und Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Gießen. Nach Gastengagements in Düsseldorf, Stuttgart und Heidelberg war sie von 2010 bis 2012 festes Ensemblemitglied am Theater Lübeck. Ihre Filmographie als Schauspielerin umfasst Rollen im „Tatort“, „Soko Köln“, „Der Staatsanwalt“, „Die Toten von Salzburg“ uvm.

Der Kinofilm „Fritz Lang“, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielt, gewann 2016 den Hessischen Filmpreis. Auch ihre Arbeit als Regisseurin zeichnet sich durch eine große Bandbreite aus und reicht vom performativen Musiktheaterformat bis hin zur narrativen Spielfilmproduktion.

2019 schrieb und inszenierte Lisa Charlotte Friederich das multimediale Musiktheaterstück „Castor & Pollux“, das beim Internationalen Musikfestival Heidelberger Frühling Premiere hatte. Sie arbeitete mehrfach mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels zusammen und lernte bei einer dieser Musiktheaterproduktionen die Musikerin Rike Huy kennen. Zu zweit produzierten sie „Live„, Lisas Debutfilm als Regisseurin, dessen Drehbuch unerwartete Parallelen zum Pandemie-Geschehen des Jahres 2020 aufweist. Der Film feierte im Januar 2020 beim Filmfestival Max Ophüls Preis im Wettbewerb Premiere und gewann im April 2020 den Regionalen Langfilmpreis der Dr. Marschner Stiftung beim Lichter Filmfest Frankfurt International.

Regiekommentar von Lisa Charlotte Friederich:

„Mein erster Besuch in der Oper stand auf der Kippe, weil ich eigentlich krank war. Dem Himmel sei Dank durfte ich trotzdem mit. Ich war etwa drei Jahre alt und saß eingeklemmt zwischen meiner Mutter und meiner Großmutter. Es war wahnsinnig heiß und dunkel. Als die Königin der Nacht für ihre große Rachearie aus der Versenkung hochgefahren wurde, kam großzügig Bühnennebel zum Einsatz, und das Orchester brauste los, während ich das Gefühl hatte, die Sängerin mit meiner Hand greifen zu können. Ich fand es großartig.

Aus heutiger Sicht wirkt dieser Opernbesuch irrsinnig. Ich bin auch grundsätzlich absolut dagegen, dass man krank in Menschenansammlungen geht oder leichtsinnig Infektionsketten auslöst. Aber seit dem Auftreten des Corona-Virus erinnere ich mich immer wieder an intensive Konzert- oder Theatererlebnisse, von denen dieser erste Opernbesuch eines der eindrücklichsten ist. Damals, als wir noch keimbelastet aufeinander hingen, als ich mit dem Parfum der alten Dame neben mir auch ihre Viren einatmete und der Herr hinter mir mich freundlich behustete. Heute begleitet diese infektiösen Erinnerungen die bange Frage, ob es – irgendwann – wieder möglich sein wird, dicht nebeneinander im Dunkeln zu sitzen, zuzuhören, einer Geschichte zu folgen, zu tanzen und sich zu berühren.

Original Titel: Live

Regie: Lisa Charlotte Friederich

Drehbuch: Lisa Charlotte Friederich

Schauspieler*innen: Karoline Marie Reinke, Anton Spieker, Corbinian Deller, Sonja Dengler, Ulrike Knospe, Julian Greis, Sithembile Menck, Christine Chapman, Arthur Romanowski, Firas Zarka, Monika Dortschy, Tanja von Oertzen

Produzentinnen: Lisa Charlotte Friederich, Rike Huy

Kamera: Ivàn Robles Mendoza, Tom Keller

Schnitt: Florentine Bruck, Lisa Charlotte Friederich

Ton: Ana Monte, Daniel Deboy, Janis Grossmann, Mohammad Sadek, Philip Wagner

Technik: Thomas Bannier, Simon Wottreng, Nadine Willeke, Sebastian Neubert, Felix Ehlert, Sebastian Handke, Michael Heinrich, Sophia Igel, Nils Itjeshorst, Laura Krestan, Nicoline Kurth, Janis Pohl, Tim Seger, Hye Seon, Sriram Srivigneswaramoorthy

Produktionsteam: Elisabeth Krefta, Anna Pietocha, Aaron Stephan, Caroline Zimmermann

Szenenbilder: Maria Anissimowa, Frank Schönwald

Kostüme: Tanja Liebermann, Malina A. Epp

Art Department: Elenya Bannert, Nele Faust, Dominik Vock

Make-up: Julia Cosic, Valentina Becker

Musik: Rike Huy, Josten Ellée

 

Produktionsfirma: ⎮li⎮ke⎮ Filme

Genres: Drama, Science Fiction, Musik

Produktionsjahr: 2020

Land: Deutschland

Sprache: Deutsch

Untertitel: Englisch

 

Länge: 83 Min

FSK: 12

Seitenverhältnis: 1:1,89

Auflösung: HD

Preis:

2020 Lichter Filmfest Frankfurt: Regionaler Langfilmpreis -> Live

Filmlabel: Artkeim²

Verleih: UCM.ONE

 

Premiere: 22. Januar 2020 (Filmfestival Max Ophüls Preis, Saarbrücken)

Kinostart: 10. Dezember 2020

DVD-Start: 26. Februar 2021

VoD-Start: 10. Dezember 2020

Regiekommentar von Lisa Charlotte Friederich (Fortsetzung):

Von diesem Grundbedürfnis des Menschen, sich zu versammeln, vom Bedürfnis, um das Lagerfeuer, vor der Leinwand, mitten in den Schallwellen zu sitzen, handelt „Live„.

Als ich angefangen habe, das Drehbuch von „Live“ zu schreiben, war der Ausgangspunkt für die Geschichte zunächst der Geschwisterkonflikt: Kain und Abel. Die Frage danach, wie es dazu kommt, dass ein Mensch einen anderen umbringt. Um diesen Konflikt in eine eigene Welt zu setzen, habe ich nach einer größeren Entsprechung auf gesellschaftlicher Ebene gesucht, nach einer Übersetzung des individuellen Konflikts in einen spannungsgeladenen Zustand, in dem sich ein ganzes Land befindet.

Im Sommer 2016, als ich das Drehbuch geschrieben habe, gab es eine Reihe von extremistischen Anschlägen in Deutschland. Das Setting von Live„, dem die Fragilität des menschlichen Zusammenlebens zugrunde liegt, ist nicht vor dem Hintergrund eines global grassierenden Virus, sondern vor dem Eindruck dieser Attentate entstanden. Die einzelnen Elemente einer Gesellschaft im Lockdown habe ich nicht erfunden, sondern es gab sie bereits – bei uns oder in anderen Teilen der Welt. Ich habe sie für das Drehbuch verdichtet und zusammengesetzt.

Krisenzeiten können menschliche Konflikte wie unter ein Brennglas stellen. Claire, die Hauptfigur von „Live„, erfährt auf ihrem Weg, den sie einschlägt, um das Richtige zu tun, eine ungeahnte Wendung. Sie kann nicht wissen, wohin ihr Handeln sie selbst führen wird. In diesem Sinne fühle ich mich meiner Hauptfigur verwandt: Ich konnte nicht wissen, dass die Welt, die ich für „Live“ erfunden habe, acht Wochen nach der Filmpremiere von der Realität eingeholt würde, dass es Kontaktbeschränkungen, geschlossene Schulen, Konzerte ohne Publikum, Sperrstunden und verlassene Kneipen geben würde. Was auch immer Du tust, Du weißt einfach nicht, was noch kommt.

Über Rike Huy (Filmmusik und Produktion):

Rike Huy ist Trompeterin und in einer Vielzahl künstlerischer Bereiche tätig. Sie ist Solotrompeterin in der Basel Sinfonietta, einem Orchester für Zeitgenössische Musik, war 2019 als Band-Mitglied der Sängerin Peaches auf Tour und hat gemeinsam mit Lisa Charlotte Friederich den Spielfilm „Live“ produziert und die Filmmusik co-komponiert und eingespielt.

Sie studierte Trompete in Berlin, Paris und Hannover und ist Gewinnerin mehrerer internationaler Musikwettbewerbe. 2011-12 war Rike Huy Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Seither arbeitet sie vor allem in der Neuen Musik Szene, sowohl als Solistin als auch in Ensemblebesetzung (Ensemble Modern, Ensemble Musikfabrik, Collegium Novum Zürich), und war als Gast Solotrompeterin in verschiedenen Orchestern (darunter Museumsorchester Frankfurt, hr-Sinfonieorchester). Von 2014 bis 2018 studierte Rike Huy Angewandte Theaterwissenschaft bei Heiner Goebbels.

In dieser Zeit lernte sie Lisa Friederich bei einer Musiktheaterproduktion für die Ruhrtriennale kennen. Nach gemeinsamen Projekten in diesem Bereich gründeten sie zusammen ihre Produktionsfirma ⎮li⎮ke⎮ Filme und produzierten ihren ersten gemeinsamen Film, „Live„.

Zur Zeit arbeitet sie an ihrem ersten Soloalbum.

Produktionsstatement:

„Niemand hatte vor, einen Film zu produzieren. Wir hatten eine Geschichte, die wir erzählen wollten. Mit viel Musik und ein paar Freund*innen. Ausgelöst wurde alles durch ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, das Lisa gewonnen hatte. Ein bisschen Geld, das etwas möglich machte, das sonst nicht möglich gewesen wäre. Unser Leben als Musikerin und Schauspielerin hatte begonnen, sich zu verändern: Die Anschläge von Paris auf das Bataclan-Konzert und ein wegen Terrorwarnung abgesagtes Musikfestival in Nürnberg setzten ein grundsätzliches Fragezeichen hinter unseren Alltag. Würde es noch Konzerte und Theater geben? Kinos? Weihnachtsmärkte? Supermärkte? Davon gingen wir aus.

Und es stellte sich schnell heraus, dass es ohne Produktion keine Geschichte geben würde. Also gründeten wir ⎮li⎮ke⎮ Filme (Lisa und Rike) und begannen mit der Finanzieung. Wir konnten zahlreiche Sponsoren, Unterstützer*innen und weitere Stipendien für das Projekt gewinnen. In der Postproduktion schließlich wurden wir von der MFG Baden-Württemberg unterstützt – da war aus dem kleinen Projekt mit ein paar Freund*innen schon ein fertig geschnittener Langfilm geworden. Neben dem Sachsponsoring und den Förderungen hat die Arbeit an „Live“ von den Menschen gelebt, die uns auf dem Weg begegnet sind: den Schauspieler*innen und unserem Team hinter der Kamera und in der Postproduktion. Mit einem schlanken Budget und einer geringen Anzahl von Drehtagen einen Science-Fiction-Film mit viel Musik zu erzählen, erforderte von allen Beteiligten sowohl in der Produktion als auch in der Postproduktion immer wieder kreative Lösungen, schnelle Entscheidungen, Genauigkeit und Leidenschaft für die Sache. Wir freuen uns riesig und sind dankbar, dass wir diese Menschen gefunden haben, um mit ihnen gemeinsam „Live“ zu produzieren.“

Rike Huy und Lisa Charlotte Friederich …

Über Karoline Marie Reinke (als Claire):

Karoline Marie Reinke wurde 1981 in Dortmund geboren. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg. Während ihrer Ausbildung gastierte sie am Schauspielhaus Zürich und bei der Ruhrtriennale. Nach dem Schauspielstudium war Karoline Reinke festes Ensemblemitglied und Gast am Schauspiel Köln, am Staatstheater Mainz und an den Theatern Augsburg und Lübeck.

Neben ihrer Tätigkeit als Theaterschauspielerin arbeitet sie als Film- und Fernsehschauspielerin und Sprecherin, z.B. für den Hessischen Rundfunk. Seit 2016 ist Karoline Reinke im Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Über Anton Spieker (als Aurel):

Anton Spieker, 1989 in Berlin geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und gastierte nach und neben dem Studium am Deutschen Theater Berlin, dem Berliner Ensemble, dem Hans-Otto Theater Potsdam und dem bat-Theater. Für seine Darstellung in dem Film „Von jetzt an kein Zurück“ wurde er beim Deutschen Schauspielerpreis 2015 als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet, für seine Leistung in „303“ gewann er den Nachwuchsdarstellerpreis beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern. Er arbeitete mit Regisseur*innen wie Hans Weingartner, Matthias Glasner, Rick Ostermann, Christian Frosch, Johannes Fabrick, Eoin Moore, Vivian Naefe, Hannu Salonen und vielen weiteren. Antons Rollen umfassen neben Auftritten im Kino zahlreiche Fernsehformaten wie „Tatort“, „Polizeiruf 110“, „Unter Verdacht“, „Donna Leon“ uvm.

Über Ulrike Knospe (als Mutter / Gott):

Ulrike Knospe kommt aus Essen. Ihre Schauspielausbildung machte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Die wichtigsten Theaterstationen der letzten Jahre waren Heidelberg, Mannheim, Schauspielhaus Zürich, Lübeck, gastweise Bremer Shakespeare Company und Ernst-Deutsch-Theater Hamburg. Sie spielte u.a. die Marthe in „Faust“ von Goethe, die Elisabeth in „Maria Stuart“ von Schiller, die Olga in „Dre Schwestern“ von Tschechov, die Margarete in „Richard III“ von Shakespeare und die Judith in „Heilig Abend“ von Daniel Kehlmann.

Regelmässig arbeitet sie als Sprecherin und wirkt in TV-Produktionen mit (u.a.„Tatort“, „Bella Block“, „Der Dicke“, „Küstenwache“ und „Ein Fall für Zwei“).

Pressestimmen

„…dass die Besetzung hervorragend ist und die Filmmusik ebenfalls, wird fast zur Nebensache. Nie war ein Science-Fiction-Entwurf näher an der Wirklichkeit.“ (Stefan Müller, Deutschlandfunk Kultur)

„In ihrer feinfühligen und präzisen Beschreibung menschlichen Verhaltens während eines Lockdowns beweist Friederich als Drehbuchautorin, warum Filme dann am besten sind, wenn sie in der Fiktion der Wahrheit am nächsten kommen.“ (Zeit.de)

„Mit eindrucksvollen Aufnahmen und authentischen Schauspielern schafft es Regisseurin Lisa Charlotte Friedrich, den Zuschauer zu packen und auf beängstigende Weise zu zeigen, wie sich das Leben in Isolation anfühlen könnte.“ (SR.de)

„Spannendes, zeitgemäßes Debütdrama.“ (Kino.de)

„Selten sind Werke wie der Film „Live“. Da wagt eine junge Filmemacherin dann endlich mal einen visionären Blick in die digitale Zukunft.“ (Barbara Grech, SR2)

„Ein bemerkenswerter Film.“ (Kai Schmieding, SR2)

„Lisa Charlotte Friederich beweist in ihrem Erstlingswerk ein formidables Talent in Bild- und Sounddesign. Die dunkle und kühle Gestaltung der Kulissen, die stets die Figuren und deren Mimik suchende Kamera und der durchgehend unter die Haut gehende Soundtrack vermitteln eine Atmosphäre der Beklemmung und stetigen Angst. Vor allem die Musik ist hierbei hervorzuheben. Mal ist es ein klopfender Beat, mal eine kreischende Trompete und mal ein sphärisches Raunen, das nicht nur den filmischen Raum beherrscht, sondern sich auch sensorisch in den Vordergrund drängt und starke Gefühlsregungen auslöst.“ (Filmlöwin.de)

„[…] Der Film hat dabei jede Menge zu sagen und zu fragen.“ (Film-rezensionen.de)

„Friederichs Blick in eine nicht allzu ferne Zukunft ist spannendes und außergewöhnliches Genrekino aus Deutschland. Der Welt entrückt und zugleich erschreckend gegenwärtig.“ (Spielfilm.de)

„In ihrem ersten langen Spielfilm entwirft Lisa Charlotte Friedrich in düsteren, bläulich-kalten, oft nächtlichen Bildern eine Atmosphäre der ständigen Bedrohung, der Unbehaustheit und der Trostlosigkeit. […] „Live“ […] überzeugt […] als ebenso mutige wie gelungene Filmparabel über mögliche Gründe für die Entstehung von Neid, Hass, Zwietracht und Gewalt.“ (Saarbrücker Zeitung)

Trailer (deutsch)

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Urs Spörri über den Film „Live“

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Soundtrack

Für die dystopische Welt von „Live“ entstand ein Soundtrack mit atmosphärischen elektronischen Klängen und virtuosen Trompetensounds. Die visionäre Kraft des Films wird getragen von einem Soundtrack mit Sogwirkung, dessen unerbittlichen beats und brillanten Trompetensoli durchgehend unter die Haut gehen.

Hinter den Titeln des Soundtracks stecken die Trompeterin Rike Huy und der Geiger Joosten Ellée, beides klassisch ausgebildete Musiker*innen. Der eine aus der „Alten Musik“, die andere aus der „Neuen Musik“ kommend, teilen beide die Leidenschaft für kühle elektronische Musik und düstere filmische Erzählungen.

2015 haben sie sich beim Lucerne Festival kennengelernt und zum ersten Mal für den Original Score von „Live“ als Duo zusammengearbeitet.

Neuigkeiten

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