Kim hat einen Penis

Der Film “Kim hat einen Penis” (englischer Titel: Everything Always All the time“) ist der vierte Langspielfilm von Philipp Eichholtz nach den Filmen “Liebe mich!” (2014), “Luca tanzt leise” (2016) und “Rückenwind von vorn” (2018). Im Jahr 2018 schaffte es Philipp Eichholtz dabei, im gleichen Jahr sowohl eine Premiere mit “Rückenwind von vorn” auf der 68. Berlinale als auch beim Filmfest München 2018 mit “Kim hat einen Penis” hinzubekommen.

Kim hat einen Penis” war zudem der Eröffnungsfilm bei 15. achtung berlin – new berlin film award 2019 und war zudem vor Kinostart bei zahlreichen Festivals wie z.B. dem 16. Neisse Festival zu sehen.

Inhaltsangabe:

Wie geht Beziehung? Was passiert, wenn die eigene Freundin plötzlich einen Penis hat? Und ist Liebe am Ende doch nur für Idioten?

Kim und Andreas sind eigentlich ziemlich glücklich – mit sich und dem Leben. Doch Kim will mehr. Sie will einen Penis. Nicht, weil sie gerne ein Mann wäre, sondern einfach nur, weil sie neugierig ist. Mit Andreas darüber reden will sie allerdings nicht. Lieber stellt sie ihn vor vollendete Tatsachen. Wer braucht schon Kommunikation, wenn es auch ohne geht?

Während Andreas in stummen Aktionismus verfällt, rennt Kim im Stechschritt durch Berlin. Zu allem Überfluss zieht dann noch ihre gemeinsame beste Freundin Anna mit ganz eigenem Herzschmerz und akutem Kinderwunsch bei ihnen ein. Das macht die Sache mit dem Reden über eigene Wünsche und Bedürfnisse nicht gerade leichter. Denn vielleicht ist ein Penis niemals eine Metapher – der Refrain ihrer Beziehung ist er schon. Und wenn man sich zu zweit am Ende einsam fühlt, ist man dann zu dritt vielleicht weniger allein?

Zur Person Philipp Eichholtz:

Philipp Eichholtz wuchs in einem kleinen Ort nahe Osnabrück auf. Schon im Alter von 15 Jahren drehte er mit Schulfreunden seinen ersten Kurzfilm. In den folgenden acht Jahren realisierte er unzählige weitere Projekte. 2005 gewann er einen ersten Preis mit dem Kurzfilm “Der letzte Abend” den Nachwuchspreis des Filmfestivals Hamm.

Im Sommer 2005 beendete Philipp Eichholtz zudem erfolgreich seine Ausbildung als Editor. Seitdem lag der Fokus zunächst auf Musikvideos, unter anderem für Bands wie Kapelle Petra, Peilomat, The Intersphere, Global Kryner, Da Blechhauf’n und Karat. Bei diesen Musikvideos übernahm Eichholtz in der Regel Konzeption, Regie und Schnitt in Personalunion. Seit 2007 arbeitete er bei diversen Spielfilm- und Serienproduktionen als Assistent der Set-Aufnahmeleitung mit, darunter zwei Tatort-Produktionen des RBB. Ab dem Jahr 2014 produziert er zusammen mit seinem ständigen Partner Oliver Jerke seine ersten Langfilme, die daraufhin alle auch einen Kinostart in  Deutschland hatten.

2016 lizensierte Netflix seine ersten beiden Filme “Liebe mich!” und “Lucan tanzt leise” und veröfffentliche diese am daraufhin weltweit (“Liebe mich!” – englischer Titel: “Love me!” am 01.07.2016; “Luca tanzt leise” – englischer Titel: “Dancing Quietly” am 01.04.2017)  . Im Jahr 2018 konnte Philipp Eichholtz vor rund 2000 Gästen die Ehrung „Variety´s 10 Europeans to Watch“ im Ritz Hotel am Potsdamer Platz aus den Händen von Variety-Chefredakteur Steven Gaydos und Medienboard-Chefin Kirsten Niehuus entgegengenommen.

Kommentar von Philipp Eichholtz zum Film:

“Die Grundidee zu dem Film „Kim hat einen Penis“ kam nicht von mir, sondern von meinem langjährigen Produzenten und besten Freund Oliver Jerke. Der Film beginnt in der Utopie, dass es einfach möglich ist, sein Geschlecht einfach zu ändern. In der Folge zeigt der Film die Konsequenzen im Alltag von Kim (gespielt von Martina Schöne-Radunski). Der Film ist definitiv kein Transgenderfilm. Wollte ich ein solches Thema anpacken,  dann würde ich einen ganz anderen Film drehen. „Kim hat einen Penis“ ist eine Tragik-Komödie, in der es um eeine Heterobeziehung zwischen zwei Mittdreißigjährigen geht.

Gedreht wurde der Film in 16 Tagen. Obwohl im Film sehr viel improvisiert wurde, sollte man dieses beim Ansehen des Films nicht merken.”

Original Titel: Kim hat einen Penis

Regie: Philipp Eichholtz

Drehbuch: Christian Ehrich, Philipp Eichholtz, Maxi Rosenheinrich, Martina Schöne-Radunski

Schauspieler*innen:  Martina Schöne-Radunski, Christian Ehrich, Stella Hilb, Matthias Lier, Lana Cooper, Hans-Heinrich Hardt, Lilli Meinhardt, Sebastian Fräsdorf, Mata (Hund)

Produzenten: Philipp Eichholtz, Oliver Jerke, Joachim Keil

Kinematographie: Fee Scherer

Kamera: Manuel Ruge

Ton: Joo Fürst, Olga Molchanova Reed

Schnitt: Markus Morkötter

Kostüme: Alexandra Wasserthal-Zuccari

Musik: Tina Pepper, Ofrin, Dota

 

Produktion: Von Oma gefördert

Koproduktion: UCMP

Genre: Drama, Komödie

Produktionsjahr: 2018

Land: Deutschland

Sprache: Deutsch

Untertitel: Englisch

Genre: Komödie, Drama

 

Länge: 86 Min

FSK: 12

Seitenverhältnis: 16:9

Auflösung: HD

Weiterer Titel:

Englisch: Everything Always All the Time

Premiere: Filmfest München 2018

Eröffnungsfilm: achtung berlin 2019

Filmlabel: Darling Berlin

Verleih: UCM.ONE

 

Kinostart: 13.06.2019

DVD-Start: tba

VoD-Start: tba

Trailer (deutsch, mit englischen Untertiteln)

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung: “Die Beziehungskomödie von Philipp Eichholtz erzählt nichts über queere Identitätsproblematiken, sondern benutzt das männliche Geschlechtsteil als Aufhänger für turbulente Rollenspiele. Der Film kehrt mit seinen tollen Protagonisten amüsant gängige Muster um …”. 

Tom Westerholt (Deutschlandfunk):“Ein skurriler aber extrem sehenswerter Film”. Der Bremer Weser Kurier urteilt: “Klamaukiger Titel, kluger Film: “Kim hat einen Penis” beleuchtet mit viel Humor eine ungewöhnliche Geschlechtsumwandlung.”

Tagesspiegel: „Kim hat einen Penis“ sondiert das potentielle Minenfeld äußerst umsichtig und vor allem kalauerfrei. An Eichholtz’ Alltagslakonie perlt die Versuchung, die Geschichte durch Zotigkeit ins Lächerliche zu ziehen, ab. Wenn überhaupt macht sich der Film mit seinem skurrilen Anarchismus ein ganz klein wenig über die Gewissheiten bürgerlicher Hetero-Lebensmodelle lustig – ohne dabei über die Stränge zu schlagen.”

Kino-Zeit: “Der beste Filmbeginn seit Jahren: Kim in einer Klinik. „Ich will einen Penis!“ Der seriös graumelierte Arzt redet verständnisvoll von Hormonbehandlung etc. Geht das nicht schneller? Naja, ohne Hormon, klar: Nachmittags um 16 Uhr. Und Kim hat fortan einen Penis.”

Bremer Weser Kurier: “Klamaukiger Titel, kluger Film: “Kim hat einen Penis” beleuchtet mit viel Humor eine ungewöhnliche Geschlechtsumwandlung.”

Artechock: “Die Komödie beweist mit erfri­schender Naivität, dass trotz aller besonders in der Haupt­stadt gras­sie­renden puri­ta­ni­schen Gender-Ge- und Verbote für die Liebe Hoffnung besteht.”

die taz: “Kim hat einen Penis“ ist gewissermaßen das Gegenstück zu „Rückenwind von vorn“. Denn hier ist es die Hauptfigur selbst, die Veränderung voranschubst, ja, erzwingt. Ihre Lust, etwas Neues zu erproben.”

Sissy Magazin: “Sehenswerte Studie über die Unfähigkeit vieler Paare, miteinander über ihre (sexuellen) Wünsche zu reden.”

Filmdienst: “Der ungewohnte Blick bei Eichholtz ergibt sich daraus, dass der Gegenwind von einer Frau stammt, die nicht nur organtechnisch mitzieht, sondern bei der Lebensplanung schlicht feministische Forderungen durchzieht und dabei einfach das Verhalten annimmt, das ihre männlichen Gegenüber für selbstverständlich halten.”

Neuigkeiten

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