Nach „Die Tote von Beverly Hills“ bringen UCM.ONE und moviemax den zweiten Film “Serenade für zwei Spione” von Deutschlands größten Show-Regisseur Michael Pfleghar (Lieben Sie Show, Wünsch Dir was, Klimbim, Zwei himmlische Töchter“ u.a.) in digital hochwertig restaurierter HD-Version als DVD in den Handel. “Serenade für zwei Spione” ist ungefilterte Liebe zum überlebensgroßen Kino-Eskapismus, wie ihn das deutsche Kino so vielleicht nie wieder gesehen hat. Purer cineastischer Sex-Appeal mit Mut zur Albernheit aber strikter Ablehnung der Klamotte.

Serenade für zwei Spione” ist ein verschmitzter Kniefall vor dem Genre-Kino und vor einer intellektuell-entspannten Rezeption desselbigen, ein Kniefall vor einem Kino, wie es in Deutschland nie Tradition gewesen ist und tragischer Weise nie sein wird, vollzogen mit solcher Inbrunst, dass er diesen Verlust beinahe im Alleingang kompensiert. Wie würde unser Held John Krim alias 006 sagen? “Ich hab’ doch schon immer gewusst, dass ich das besser kann als diese Amis. Hatte nur keine Gelegenheit, es zu beweisen!” 

Nach der bereits 2019 veröffentlichten Kinofassung von „Die Tote von Beverly Hills„, ist Michael Pfleghars zweite abendfüllende Regiearbeit fürs Kino folgerichtig auch der nächste Film der „Michael Pfleghar-Filmedition„. Digital neu abgetastet und komplett restauriert ist der Film „Serenade für zwei Spione“ mit Hellmut Lange, Barbara Lass und Heidelinde Weis ab heute überall als DVD erhältlich, wobei nur die Erstauflage in einem Schuber sowie mit einem 12-seitigem Nachdruck der illustrierten Filmbühne ausgeliefert wird.

 Zu den absurden Höhepunkten des Streifens zählen ein u.a. ein Rock-’n’-Roll-Ballett und ein bizzarrer Schusswechsel unter Wasser. “Serenade für zwei Spione” wurde u. a. in Spanien sowie in Los Angeles, Las Vegas und San Francisco gedreht.

Inhalt des Films

Eine internationale Waffenschieberbande in den USA hat den Prototyp eines Lasergewehres aus einem deutschen Labor gestohlen. Der FBI-Agent Cormoran wird darauf angesetzt, die hochmoderne und sehr effektive Waffe wiederzubeschaffen. Doch es gibt einige Anzeichen dafür, dass er zu den Gegnern übergelaufen ist. Da Agent 007 derzeit in anderer Mission unterwegs ist, muss der Geheimdienstchef auf seinen zweitbesten Mann, die vorhergehende Nummer 006, zurückgreifen. Und so erhält der deutsche Geheimagent John Krim den Auftrag, das Gewehr wieder in seine Hände zu bringen, Beweise für Cormorans Verrat zu finden und den Kollegen letztlich auszuschalten. Krims Reise führt ihn über den Ozean, und dort er erlebt er in San Francisco, Los Angeles und Las Vegas haarsträubende Abenteuer. Dabei kommen ihm zwei Frauen in die Quere, bei denen Krim sich überhaupt nicht sicher sein kann, ob er ihnen trauen kann oder ob auch sie nicht vielmehr für die Gegenseite arbeiten.

Kommentare zum Film

„Michael Pfleghar versucht gar nicht erst zu kaschieren, was er da kopiert. Nein, er hält voll drauf. 007 wird mehrfach namentlich erwähnt – dass da nicht noch ein Connery-Konterfei auf dem Ecktisch steht, ist alles. Eine der hübschen Begleiterinnen heißt Goldfeather und in San Francisco sieht man ein Bond-Hotel. Dazu ertönt dann das Goldfinger-Thema, damit es auch Tante Erna in der letzten Kinoreihe noch mitbekommt.“ (filmtipps.at)

„Das ist sie, die einzig wahre Agentenfilm-Persiflage, wenn es jemals eine wirklich gewitzte, pointierte Agentenfilm-Persiflage gab.“ (eskalierende-traeume.de)

„Pfleghar durchleuchtet ironisch und selbstreflexiv bis ins letzte Atom die Mysterien der Supergirls, Agenten und Playboys.“ (Hans Schifferle, müncher-stadtmuseum.de)

„Regisseur Pfleghar nutzt jede mögliche Gelegenheit, um zu demonstrieren, dass er bei seinem zweiten Kinofilm eine abgedrehte Persiflage auf die James-Bond-Filme beabsichtigt hatte. So lässt er kaum ein Gimmick und keinen noch so abstrusen Einfall aus.“ (wikizero.com)

Trailer

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