One In A Million:

One In A Million“ von Joya Thome erzählt die Geschichte zweier Teenager-Mädchen auf verschiedenen Kontinenten, die durch ihre Bildschirme und ihre Leidenschaft für das Turnen verbunden sind. Inmitten der schillernden Welt der sozialen Medien beginnen sie herauszufinden, wer sie sind und was sie vom Leben wollen.

Der erste abendfüllende Dokumentarfilm der Regisseurin Joya Thome  ist ein poetisches Psychogramm der Social-Media-Generation geworden. Der Film erzählt die Geschichte zweier Mädchen – Fan und Idol – die zwischen Verletzlichkeit und Stärke, zwischen dem äußeren Bild und ihrer inneren Wahrheit schwanken.

Die Idee zu „One In A Million“ entstand aus dem Wunsch heraus, die Welt heutiger Teenager besser verstehen zu können. Welche Bedeutung haben die Sozialen Medien für diese junge Generation und was bedeutet es in dieser digitalen Welt Fan bzw. Idol zu sein? Was prägt die Fankultur und welchen Einfluss hat die Masse der Fans auf ihre oftmals gleichaltrigen Idole? Diese digitalen Beziehungen prägen das Großwerden von Millionen und sind elementarer Bestandteil der Jugendkultur auf der ganzen Welt. Der Film begleitet über drei Jahre die Emanzipation der beiden Mädchen von dem, was sie einengt und erzählt mit viel Feingefühl und immer auf Augenhöhe von ihrem Prozess, ihren eigenen Weg zu gehen und ihre eigene Stimme zu finden.

Die Regisseurin Joya Thome hat das Treatment zum Dokumentarfilm „One In A Million“ gemeinsam mit Tonmann Philipp Wunderlich und Kamerafrau Lydia Richter geschrieben. Editor Jamin Benazzouz hat auch im Montage-Prozess eng mit dem Autor:innen-Trio zusammengearbeitet. Der Film wurde im US-Bundesstaat Georgia und Neumünster in Schleswig-Holstein gedreht. Alle Songs des Filmes stammen aus der Feder der talentierten Protagonistin/ Singer-Songwriterin Whitney Bjerken, die für Studio-Aufnahmen während der Postproduktion nach Deutschland kam. Der Filmscore wurde von den Musikern der Band Hundreds um Philipp Milner geschrieben.

Über die Autorin & Regisseurin Joya Thome

Joya Thome, 1990 in Berlin geboren, begann bereits als Jugendliche erste eigene Kurzfilme zu drehen und am Filmset zu arbeiten. Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin, Regieassistentin und Casterin absolvierte sie ein Studium der Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und der New York University. 2016 realisierte sie ihr Kinofilm-Debüt, den Spielfilm „Königin von Niendorf“ (2017). Nach einer erfolgreichen Festivaltournee und zahlreichen Auszeichnungen (u.a. Deutscher Regiepreis Metropolis, Preis der deutschen Filmkritik) lief der Filme.a.  in Deutschland und Frankreich  erfolgreich in den Kinos. 2020 führte sie u.a. bei der Kult-Jugendserie DRUCK Regie und inszenierte die Realverfilmung von „Lauras Stern„, der Ende 2021 mit Warner Bros. bundesweit ins Kino kam.

Filmografie (Auswahl)

2017 Königin von Niendorf (Darling Berlin)
2020 Druck – Fatou (funk)
2021 Lauras Stern (Warner Bros.)
2022 One In A Million (NONFY Documentaries)

Original Titel: One In A Million

Regie: Joya Thome

Autor:innen: Lydia Richter, Joya Thome, Philipp Wunderlich

Kamera: Lydia Richter

Ton: Philipp Wunderlich

Schnitt: Jamin Benazzouz, BFS

Musik: Hundreds – Philipp Milner

Sound Design: Felix Roggel

Mischung: Lasse Kröger

Produktionskoordination: Isis Struiksma

Herstellungsleitung: Martina Hedwig

Produzent:innen: Katharina Bergfeld, Martin Heisler

Redaktion (NDR): Timo Großpietsch

 

Produktionsfirma: Flare Film GmbH

Produktionsjahr: 2022

Genre: Dokumentarfilm

Land: Deutschland

Drehorte: Georgia (USA), Neumünster/ Schleswig-Holstein (Deutschland)

 

Länge: ca. 84 Min.

FSK: 0

Seitenverhältnis: 16:9

Ton: Stereo

Sprache: Deutsch, Englisch (verfügbar mit engl. UT und in Deutschem VO)

Auflösung: 2K

Filmlabel: NONFY Documentaries

Verleih: UCM.ONE

 

Kinostart: 20.04.2023

Synopsis

Whitney Bjerken aus den USA ist eine weltberühmte YouTuberin und begnadete Singer-Songwriterin. Die stille aber feinfühlige Yara aus Deutschland ist einer ihrer größten Fans. Verbunden durch die glitzernde Welt der sozialen Medien und ihre Leidenschaft für das Turnen beginnen sie herauszufinden, wer sie sind und was sie vom Leben wollen. Ein Coming-of-Age-Film über Erfolg und Einsamkeit, Freundschaft und erste Liebe, queeres Coming-Out und den Mut, seine eigene Stimme zu finden.

Über die Autorin & Kamerafrau Lydia Richter

Lydia Richter, 1986 in Potsdam geboren, studierte Kunst und Design, als sie ihr Interesse an Fotografie und Film entdeckte. Um die Möglichkeit zu haben, ihre ersten Kurzfilme zu drehen und das Handwerk der Beleuchtung und Kameraführung zu erlernen, beschloss sie, sich an der Deutschen Filmakademie (DffB) in Berlin zu bewerben.

Trotz mangelnder Erfahrung in der Filmbranche wurde sie 2011 in die Kameraklasse eingeladen und realisierte zahlreiche Kurzfilme, die auf Filmfestivals in ganz Europa gezeigt wurden.

2017 drehte sie mit Regisseurin Joya Thome in Brandenburg ihren ersten Spielfilm „Königin von Niendorf„, in dem sie die vertrauten Landschaften ihrer eigenen Kindheit ins Bild setzte. Der preisgekrönte Film über ein 10-jähriges Mädchen, das versucht, Mitglied der örtlichen Jungenbande zu werden, wurde auf mehr als 40 Filmfestivals in aller Welt gezeigt und kam über das Filmlabel Darling Berlin in acht europäischen Ländern in die Kinos.

Filmografie 

2017 Königin von Niendorf (Darling Berlin)
2020 Druck – Fatou (funk)
2022 Servus Papa, See You In Hell (Arden Film)
2022 One In A Million (NONFY Documentaries)

Über Autor & Tonmann Philipp Wunderlich

Philipp Wunderlich, geboren 1990 in Marburg, zog 2011 nach Berlin, um Politikwissenschaften und Soziologie zu studieren. Bei INDI FILM Production sammelte er 2015 erste Erfahrungen in der Dokumentarfilmproduktion und arbeitete an verschiedenen Dokumentarfilmprojekten und der Entwicklung von Spielfilmen mit.

Neben dem Studium und gelegentlichen Tätigkeiten bei kleineren Produktionen interessierte er sich zunehmend für das Schreiben und Entwickeln eigener Projekte, was schließlich dazu führte, dass er zusammen mit der Regisseurin Joya Thome sein erstes Spielfilmdrehbuch, „Königin von Niendorf“ schrieb. Der Film, der 2016 realisiert wurde und an dem Philipp Wunderlich auch als Produzent mitwirkte, gewann mehrere Preise und wurde auf über 40 internationalen Filmfestivals gezeigt.

Seit 2018 arbeitet er auch als Doktorand am Lehrstuhl für Soziologie der Emotionen an der FU Berlin, um sein Interesse an sozialen Themen mit dem Filmemachen zu verbinden.

Filmografie

2017 Königin von Niendorf (Darling Berlin)
2022 One In A Million (NONFY Documentaries)

Regiekommentar von Joya Thome

„Ich habe mit der Arbeit an „One In A Million“ begonnen, weil mich die Generation der jungen Digital Natives und ihre Art und Weise, sich durch den Social-Media-Dschungel zu navigieren, fasziniert hat: Genau wie in meiner eigenen Jugend haben Teenager-Mädchen auch heute noch Idole, die sie inspirieren und ihnen helfen durch schwierige Zeiten zu gehen, die voller neuer Erfahrungen und Entscheidungen sind. Aber in einer von sozialen Netzwerken geprägten Welt streben Idole danach, immer authentischer zu sein. Sie sprechen direkt mit ihren Fans auf YouTube oder Instagram, sodass die Grenze zwischen Fans und Ihren Idolen zu verschwimmen beginnt. Wie fühlt es sich an, wenn jemand, den du bedingungslos bewunderst, wie eine Freundin oder ein Freund zu dir spricht, obwohl sie oder er dich gar nicht kennt? Und wie fühlen sich Influencer*innen und YouTuber*innen, die sich als ganz normale Teenager präsentieren und von einem Millionenpublikum dabei beobachtet werden wie sie ihr tägliches Leben bestreiten?

Die Hauptidee des Dokumentarfilms war, zwei Teenager-Mädchen aus völlig unterschiedlichen Welten filmisch zu verbinden, die jeweils eine Seite der Social-Media-Kluft besetzen: ein Fan und sein/ihr Idol. Ich wollte herausfinden, wie die intime und doch distanzierte Beziehung zwischen den beiden das Leben dieser Mädchen prägt und wie sie sich dabei gegenseitig beeinflussen.

Einerseits dachte ich an „One In A Million“ als einen Film, der helfen könnte, die neue Welt zu verstehen, die die sozialen Medien geschaffen haben. Andererseits, und was noch viel wichtiger ist, habe ich immer geglaubt, dass das Eintauchen in die inneren Gedanken und wahren Gefühle beider Mädchen dem Publikum die Möglichkeit gibt, sich wirklich in das Leben und die Kämpfe von Mädchen im Teenageralter in der heutigen Welt einzufühlen. Deshalb bin ich wirklich dankbar, dass Whitney und Yara bereit waren sich uns zu öffnen. Während der Dreharbeiten lernten sie sich selbst ein wenig besser kennen und machten uns das Geschenk, sie zu begleiten während sie herausfanden, wer sie sind und was sie im Leben wollen.“

One In A Million ist eine Produktion von Flare Film in Koproduktion mit dem NDR. Die Entwicklung wurde gefördert vom Kuratorium Junger Deutscher Film und der BKM. Die Produktion wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

One In A Mllion | Clip: Verliebt (deutsch) ᴴᴰ

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Mehr Informationen

Pressestimmen

“One In A Million” ist ein einfühlsames Coming-of-Age-Porträt zweier Heranwachsender, das seinen Protagonistinnen ganz nah kommt und deren Erfolgsstreben, ihre Sehnsucht und Einsamkeit ernst nimmt.” (Süddeutsche Zeitung)

“Es ist eine überaus spannende Dokumentation entstanden, die über Kontinente hinweg die Beziehung zwischen zwei Mädchen herstellt, die sich nicht persönlich kennen.” (EPD)

“Eine authentische Doku über die Irrungen und Wirrungen der Pubertät.” (Cinema)

“Whitney und Yara wachsen ans Herz.” (Filmdienst)

“Wie sich die beiden jungen Digital Natives der Regisseurin anvertrauen und in ihre Seele blicken lassen, ist zutiefst berührend – und sehr erhellend.” (Kölner Stadtanzeiger)

“Nach ihren beiden erfolgreichen Spielfilmen „Königin von Niendorf“ und „Lauras Stern“ hat Joya Thome nun zum ersten mal einen Dokumentarfilm realisiert. Ihren Themen, ihrem Stil bleibt sie jedoch auch in „One in a Million“ treu: Weibliche Coming-of-Age-Geschichten, ruhig und unprätentiös beobachtet.” (Programmkino)

“Für das Parallele und das Abweichende interessiert sich One in a Million, indem er das Heranwachsen zweier Mädchen nebeneinanderstellt.” (Critic.de)

Neuigkeiten

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