Pressestimmen und Reaktionen zum Film
„Ihre Energie ist ansteckend. Mitreißend.“
(Tagesspiegel)
„Regisseurin Sorina Gajewski hat einen unglaublich direkten, wunderbar verdichteten, zugleich ganz und gar lebensechten und unwahrscheinlich witzigen Film geschaffen. In gerade mal eineinviertel Stunden erleben wir Moni und Nico, wie sie diesen einen Tag verbringen, auf der Pro-Forma-Suche nach einem Vogel, vor allem aber auf der Suche nach sich selbst, nach einander. […] Im Gegenteil: Wohl kaum ein Film hat diese Generation bisher so ernst genommen wie Nulpen, der sie ganz direkt und nah begleitet, in ihrer internalisierten Desillusion, in ihrem Zukunftsnihilismus, weil eine Rettung unmöglich zu sein scheint.“
(Harald Mühlbeyer, Kino‑Zeit.de)
„Am Ende bleibt die Gewissheit: „Nulpen“ ist kein Film über Helden, sondern über junge Menschen, die keine Ahnung davon haben, wie das mit dem Erwachsenenleben eigentlich funktioniert – und die genau deshalb berührend echt wirken. Sorina Gajewski gelingt das Kunststück, Berlin und die Jugend als chaotische, vibrierende, manchmal hässliche, aber immer lebendige Einheit und Realität zu zeigen.“
(Gaby Sikorski, Filmstarts.de)
„In „Nulpen“ treiben wir mit Ramona und Nico durch einen flirrenden Sommertag in Berlin. Die beiden Abiturientinnen suchen mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen ihren Weg und all die Möglichkeiten und Krisen lassen sie manchmal einfach erstarren. Elegant verweben sich die Stationen des Tages mit Fragen, die die beiden beschäftigen. […] Insbesondere die leichten Momente und das unterhaltsame Abschweifen in den Gesprächen machen den Film lebendig. Ohne je moralisierend zu sein, gelingt es dem Drehbuch in entscheidenden Momenten Stellung zu beziehen und zu berühren. Auch die Verbindung der Perspektiven der beiden Hauptfiguren mit der von Ramonas kleinem Bruder Noah ist sehr gelungen. Diese Konstellation bietet einen Anknüpfungspunkt auch für jüngere Kinder und die Möglichkeit, Wahrheiten auszusprechen, ohne belehrend zu wirken.“
(Aus der Begründung der Jury des MDR‑Rundfunkrates zum Preis für das „Beste Drehbuch“ beim Deutschen Kinder Medien Festival Goldener Spatz 2025)
„A wonderful road movie – but on foot. A love letter to Berlin and a tribute to the shimmering summer and the time after graduation – What now? We drift along with the characters through the heat of Berlin, through the no-bullshit-at-all attitude, through wanting everything and nothing, through fears about the future and through (not) taking responsibility. A movie that captivates with its authenticity and feels like a real life experience. Friendship – future – everyday life in the big city of 2024 – a statement.“
(46. Max Ophüls Film Festival)
„Es ist ihr erster Sommer nach dem Abi und sie haben noch keinen Plan für ihre Zukunft. Diese besondere Atmosphäre vermittelt der Film sehr eindeutig und auf eine einzigartige Weise. […] Vor allem die mit Weitblick gefilmten Aufnahmen […], die vielen Nahaufnahmen der Gesichter und der Mix aus langsamer und dynamischer Kameraführung fangen das Lebensgefühl des sich-Treiben-lassens und die Hitze des Tages ein. Die beiden Mädchen verwenden authentische Sprache, ihre Gesprächsthemen sind random, aber sie kommen zu tiefgründigen Ergebnissen. […] Obwohl die Freundinnen so unterschiedliche Persönlichkeiten sind, geben sie sich Halt. Immer wieder.“
(FBW-Jugendfilmjury)