Der Film “Der letzte Kampf” (Originaltitel: “Le dernier combat“) wurde von dem späteren Star-Regisseur Luc Besson (“Léon – Der Profi“, “Nikita“, “Das fünfte Element“, “Im Rausch der Tiefe“, “Lucy“, “Anna“) und Pierre Jolivet produziert. Der Film, bei dem Luc Besson auch erstmalig Regie führte und der nun erstmalig in Deutschland, Österreich und der Schweiz in HD über das Filmlabel B-Spree Classics von UCM.ONE erhältlich ist, wurde 1984 für den César in der Kategorie Bester Debütfilmnominiert.

Inhalt

Irgendwann nach der atomaren Apokalypse: Die Erde ist ein wüster Trümmerhaufen, der nur noch über geringe Ressourcen verfügt. Die wenigen überlebenden Menschen haben sich entweder in kleinen Gemeinschaften zusammengefunden oder ziehen als Einzelgänger durch die Welt. Das Sprechen haben sie verlernt und Konflikte werden meist gewaltsam ausgetragen. .Es herrscht ein Kampf ums nackte Überleben. Ein Mann (Pierre Jolivet) flieht in seinem improvisierten Fluggerät vor einer brutalen Bande, nachdem er deren Anführer (Fritz Wepper) verletzt hat. Als er mit seinem Fluggerät abstürzt, gewährt ihm unerwartet ein Arzt (Jean Bouise) Zuflucht. Doch auch hier ist der Mann nicht sicher, denn am Ende werden nur die Stärksten überleben…

Während des gesamten Films gibt es so gut wie keinen Text, es wird lediglich zweimal „Bon jour“ geflüstert. Jean Reno erhielt übrigens für seine Mitwirkung eine Gage in Höhe von 500 Francs, der Film hatte allerdings ein Budget von rund 17 Millionen Francs.

Komponist Éric Serra schuf den Soundtrack für den Film. Das Hauptstück ist dabei der Song “The Kabuki Plan“, der von Ghida De Palma gesungen wird. Éric Serra war auch beiSoundtracks vieler weiterer bekannter Filme wie „Im Rausch der Tiefe“ (1988), „Léon der Profi“ (1994) und „James Bond 007: GoldenEye“ (1995) vertreten.

In einer Nebenrolle ist der deutsche Schauspieler Fritz Wepper zu sehen. Wepper, 1941 in München geboren, verkörperte von 1969 bis 1998 durchgehend den Kommissar Harry Klein, zuerst bis 1974 in 66 Episoden an der Seite von Eric Ode in der Serie „Der Kommissar“ und anschließend in der Serie „Derrick“ an der Seite von Horst Tappert. 2007 agierte Wepper dann in der norwegischen Comedy-Serie „Rikets røst“ nochmals in drei Folgen ein Version seiner Rolle Harry Klein. Von 2002 bis 2021 spielte Wepper dann den Bürgermeister Wolfgang Wöller, der in der Serie „Um Himmels Willen“ immer wieder Scherereien mit ebenso liebenswerten wie schlagfertigen Nonnen hat.

Stimmen zum Film

„’Der letzte Kampf’ ist roh, ungeschönt und authentisch. Mit erstaunlich realistischen Bildern von heruntergekommenen Gegenden und Gebäuden sowie einer interessanten Geschichte zeigt Besson, dass er eigentlich viel tiefgründiger hätte inszenieren können, als er mit all seinen späteren Werken zeigte.“ (blu-ray-rezensionen.net)

„Mit einem minimalen Budget hat Luc Besson in seinem Erstlingswerk ein wahres Kunstwerk geschaffen, das viele Fans hat, aber mit Sicherheit auch ebenso viele Kritiker… Für mich ein Geheimtipp!“ (dvd-sucht.de)

„’Der letzte Kamp’ ist neben ‘Mad Max 2′, ’12 Monkeys’, ‘Matrix 1’ und ‘Delicatessen’ einer der besten Einträge zum Thema “Die Erde nach dem Armageddon”. (ofdb-Review)

„’Der letzte Kampf’ ist eine Kuriosität und für sein schmales Thema ein wenig zu lang. Aber es ist auch ein bravouröser erster Film, der mit einfachsten Mitteln Humor, Pathos, Spannung und sogar eine gut formulierte Definition menschlicher Grundbedürfnisse zeigt.“ (Janet Maslin, nytimes.com) 

„Ein kühner, schöner Film! Ich persönlich habe “Subway” immer für Luc Bessons bestes Werk gehalten, aber ‘Der letzte Kampf’ ist genauso beeindruckend.“ (Dr. Svet Atanasov, blu-ray.com)

„’Der letzte Kampf’ erfordert etwas Geduld, aber es lohnt sich wirklich. Doch selbst wenn Sie diese Meinung teilen, sollten Sie bereit sein, über die Feinheiten zu streiten. Ich zum Beispiel bin ein großer Fan der minimalistischen Elemente von Eric Serras Partitur, deren tiefe Töne, Herzschlag-Percussion und elektronische Abstraktionen mir perfekt für die Andersweltlichkeit des Schauplatzes geeignet erscheinen.“ (cineoutsider.com)

„Die postapokalyptische Vision, die Regisseur Luc Besson in seinem Langfilmdebüt entwirft, ist in ihrem tristen, bizarren Wesen ebenso interessant wie die radikal-reduzierte Inszenierung…“ (Patrick Reinbott_moviebreak.de)

„Es ist ein beeindruckender erster Spielfilm für Besson. Er erschafft eine lebendige Welt aus Gerümpel und Schmutz und Typen mit seltsamen Gesichtern. Einige von Bessons Arbeiten haben etwas von Jean-Pierre Jeunet, und dieser Film lehnt sich mehr an diese Seite an, als an die des Exploitation-Produzenten.“(outlawvern.com)

„Es gibt ein Kino des Autismus, und Luc Besson ist sein Prophet“ (Zeit Online)

„Stilisierte Endzeitvision“ (Video.de)

„Surreale Endzeit-Fabel“ (Frankfurter Rundschau)

Der Letzte Kampf | Teaser ᴴᴰ

Technische Daten

Limitiertes Mediabook | Bildformat Blu-Ray: WS 2.35:1 / 1080p 24 / sw; DVD: WS 2.35:1 (anamorph) | Gesamtlaufzeit Blu-Ray: ca. 93 Min.; Gesamtlaufzeit DVD: ca. 89 Min. | Tonfomate Blu-Ray: Französisch DTS-HD Master Audio 2.0; DVD: Französisch DD 2.0 | Untertitel: Deutsch, Extras: Original Trailer, Artworkgalerie, 16 seitiges Booklet – Mediabook | FSK 16

Weitere Informationen über den Film: Der letzte Kampf

Weitere Informationen über das Filmlabel: B-Spree Classics