Wizards of the Lost Kingdom:

UCM.ONE veröffentlicht auf den Label M-Square Classics den Film „Wizards of the Lost Kingdom“ in HD abgetastet und restauriert als limitiertes Mediabook mit DVD und Blu-Ray zusammen mit einem 16-seitigem Booklet. Dieser legendäre Fantasy-Klassiker von Roger Corman (u.a.bekannt durch „Der kleine Hororladen„, Sharktopus und „Das Pendel des Todes„) aus den 80er Jahren genießt in Fankreisen absoluten Kultstatus!

Inhaltsangabe:

Nachdem der böse Zauberer Shurka (Thom Christopher) den König eines vergessenen Reiches und dessen Hofmagier getötet hat, macht sich der auch in der Kunst der Zauberei bewanderter junge Krieger Simon (Vidal Peterson) auf, um mit Hilfe eines Zauberrings die Mächte des Bösen zu besiegen. Denn er will sein Königreich, das nun von drei finsteren Magiern geknechtet wird, wieder einen. Auf seinem abenteuerlichen und gefahrvollen Weg lernt er den Waldzauberer Hurla, das gutmütige Monster Gulvak und den alt-gedienten Kämpfer Kor (Bo Svenson) kennen. Sie schließen sich ihm an, um die Mächte des Bösen gemeinsam zu besiegen…

Die erste Schnittfassung des Films war nur 58 Minuten lang, aber Roger Corman wäre nicht Corman, wenn er nicht geschickt Elemente aus seinen anderen Fantasy-Filmen eingebaut hätte, um letztlich die Kinolauflänge von 79 Minuten zu erreichen.

Über Regisseur Héctor Olivera:

Erste Gehversuche in der Filmbranche machte der argentinische Autor, Regisseur und Produzent Héctor Olivera – geboren am 05. April 1931 – bereits im Alter von 17 Jahren als zweiter Regieassistent. Im Alter von 25 Jahren gründete er seine eigene Produktionsfirma, Aries Cinematográfica Argentina, eines der letzten argentinischen Filmstudios, das heute noch produziert, und trat fortan in erster Linie als Produzent in Erscheinung.

1968 feierte er mit „Komm auf die Couch, Luise“ sein Regiedebüt. Es folgten 26 weitere Filme, die von den Kritikern teils ob ihrer klaren politischen Botschaften gelobt, teils wegen ihrer bemühten Kommerzialität und billigen Ausführung jedoch auch zerrissen wurden. Einer der herausragendsten Filme seiner Karriere ist „Schmutziger Kleinkrieg“ von 1983. Der Film erhielt 1983 den Silbernen Bären auf der Berlinale und 1985 den Grand Prix auf dem Cognac Festival du Film Policier. Der Erfolg von „Schmutziger Kleinkrieg“ brachte ihn in Kontakt mit Roger Corman, für den er fünf Filme umsetze. Die ersten drei Corman-Filme realisierte er 1985: „Barbarian Queen„, ein im antiken Rom angesiedelter Barbarenstreifen, gefolgt von „American Scorpian„, einem Action-lastigen Drogenthriller mit John Schneider als DEA-Agent, und zu guter Letzt „Wizards of the Lost Kingdom„, einem weiteren Ausflug ins Fantasy-Genre.

Mit „Die Nacht der tausend Schreie“ unterbrach er 1986 kurzzeitig seine Arbeit für Corman und lieferte eine schonungslose Regimekritik ab. 1989 nahm er die Zusammenarbeit mit Corman wieder auf und wandte sich mit „Tango für einen Killer“ (1989) und „Play murder for me“ (1990) wieder kommerzielleren Filmen zu. Mit „El Caso María Soddedad“ (1993) und „Una Sombra Ya Pronto Serás“ (1994) ging seine Karriere als Spielfilmregisseur allmählich dem Ende entgegen. Zwischen 1994 und 1998 drehte er insgesamt 81 Episoden für drei argentinische Serien: „Nueve Iunas“, „De poeta y de loco“ und „Laura y Zoe“. Anfang der 2000er setzte er sich abermals für drei Filme auf den Regiestuhl: „Antigua Vida Mía“ entstand 2001, „Ay Juancito„, für den er auf dem Cairo International Film Festival den Preis „Bester Regisseur“ gewann, entstand 2004, und sein bisher letzter Film, „El Mural„, 2010.

Über Roger Coman:

Roger William Corman wurde am 5. April 1926 in Detroit im US-Bundesstaat Michigan geboren. Nach seinem Studium an der Stanford University und dem Dienst bei der Marine zog es Corman kurzzeitig in die Filmwelt als Bote bei der Produktionsfirma 20th Century Fox. Dann studierte er in Oxford englische Literatur, kehrte aber bald nach Hollywood zurück, wo er als Literaturagent zu arbeiten begann. Im Jahr 1953 produzierte er mit „Highway Dragnet“ seinen ersten Film. Zwei Jahre darauf debütierte er als Regisseur mit zwei Westernfilmen.

Original Titel: Wizards of the Lost Kingdom

Regie: Héctor Olivera

Drehbuch: Ed Naha

Schauspieler*innen: Bo Svenson, Vidal Peterson, Thom Christopher, Barbara Stock, Maria Socas, Dolores Michaels, Edgardo Moreira, Augusto Larreta, Marcos Woinsky, Marina Magali, Norton Freeman, Arch Gallo, Mark Peters, Rick Gallo, Patrick Duggan, Art Tass Art Tass, arl Fountain, Ernie Smith, Nick Cordm Carl Garcia, Hellen Grant, J.C. Topper, Richard Paley, Daniel Ripari

Produzenten: Frank K. Isaac, Alejandro Sessa

Ausführender Produzent: Roger Corman

Kamera: Leonardo Rodríguez Solís

Technik: Miguel Amengual, Juan José Fabio, Oscar González, Ever Latour, Hans Ritter

Ton: Pedro Marra, Jorge Stavropulos

Schnitt: Silvia Ripoll

Spezialeffekte: Ricardo Lanzoni

Stunts: Arturo Noal, Daniel Ripari

Kostüme: Beatriz Quiroga, Gloria Van Hartenstein, Jill Osmon Modabber

Casting: Stan Shaffer

Musik: James Horner

 

Produktion: Trinity Productions

Produktionsjahr: 1985

Genre: Action, Abenteuer, Fantasy

Länder: Argentinien, USA

Sprache: Englisch

Synchronisation: Deutsch

 

Länge: 79 Min

FSK: 12

Seitenverhältnis: 1.77:1

Ton: Mono

Auflösung: HD

Weitere Titel:

Englisch: Wizard Wars (Arbeitstitel)

Deutsch: Der Zauberring

Französisch: Les magiciens du royaume perdu

Spanisch: Los hechiceros del reino perdido

Italienisch: L’anello incantato

Russisch: Волшебники Забытого королевства

Start USA: Oktober 1985

Start Deutschland: Mai 1986

Mediabook-Start (Blu-Ray & DVD) Deutschland: 29.11.2019

VoD-Start Deutschland: 29.11.2019

In den folgenden Jahren tat sich Roger Corman vor allem als Regisseur für die Filmproduktion AIP von Z. Arkoff und James H. Nicholson hervor. Er drehte Filme in verschiedenen Genres wie Western, Gangster- und Horror- sowie Science-Fiction-Filme für das jugendliche Publikum. Darüber hinaus entwickelte er neue Genres wie den Rocker- und den Rock`n`Roll-Film, die mit ihren rebellischen Grundthemen die Jugend anzusprechen wussten. Mit seinem Rockerfilm „Die wilden Engel“ nahm Corman bereits im Jahr 1966 den legendären „Easy Rider“ (1969) von Dennis Hopper vorweg. In den 60er Jahren wurde Corman auch aufgrund einer ganzen Serie von Verfilmungen der Edgar-Allan-Poe-Literatur bekannt, deren Grundideen er in Horrorfilmen unterzubringen versuchte. Im Jahr 1970 schuf Corman mit „Manfred von Richthofen“ eine für zwei Jahrzehnte zunächst letzte Regiearbeit. Mit seiner Produktionsfirma New World Pictures, die ab dem Jahr 1983 unter der Bezeichnung Concorde – New Horizons Corp. firmierte, trat er in der Folge ausschließlich als Filmproduzent auf. Er produzierte Filme wie etwa 1972 „Die Faust der Rebellen“ von Martin Scorsese, 1975 „Capone“ von Steve Carver oder 1978 „Piranhas“ von Joe Dante. Im Jahr 1990 kehrte er mit „Roger Corman’s Frankenstein“ kurzzeitig auf den Regiestuhl zurück. Danach setzte er seine Tätigkeit als Produzent fort, um so erfolgreiche Filme wie die „Death Race„-Reihe zu verwirklichen. Insgesamt produzierte Corman über 200 Filme.

Zu seinen vielen Cameo-Auftritten zählen unter anderem der Thriller „Das Schweigen der Lämmer“ (1990), das Sozialdrama „Philadelphia“ (1993), „Apollo 13“ (1994) oder „Der Manchurian Kandidat“ (2004). 1998 wurde er in Cannes mit dem ersten Preis für einen Produzenten geehrt, 2010 erhielt er in Los Angeles den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Roger Corman ist mit Julie Ann Halloran verheiratet, mit der er vier Kinder hat.

Zur Person Bo Svenson:

Bo Svenson wurde als Sohn der Sängerin Lola Iris Viola und des königlichen Leibwächters Birger Ragnar Svenson am 13. Februar 1941 in Göteborg, Schweden, geboren. Mit 17 wanderte er in die USA aus, wo er sich, bis zu seiner ehrenhaften Entlassung, für sechs Jahre beim US Marine Corps einschrieb. Den Beginn seiner bemerkenswerten Schauspielkarriere markierte 1965 eine Folge der beliebten Familien-TV-Serie „Flipper“. Bis Anfang der 1970er blieb das Fernsehen seine Heimat und vor allem in der Abenteuerserie „Here comes the Bride“ trat er oft als „der große Schwede“ in Erscheinung. 1975 schließlich übernahm er seine erste große Rolle und ersetzte Joe Don Baker in der Fortsetzung und der TV-Serie des erfolgreichen Films „Der Grosse aus dem Dunkeln„. Ein Jahr später folgte als Michael McBain in Bob Clarks „Ein Orkan von Blei“ eine seiner wohl bekanntesten Rollen, was weitere Angebote für Film und Fernsehen nach sich zog. Besonders zu erwähnen ist seine Rolle in Enzo CastellarisEin Haufen verwegener Hunde“ (aka „The Inglorious Bastards“) von 1978, einem der Lieblingsfilme von Quentin Tarantino. Tarantinos „Inglourious Basterds“ von 2009 ist zwar kein Remake des Klassikers von Castellaris, er bezieht sich jedoch an einigen Stellen darauf, unter anderem durch einen Cameo von Svenson als amerikanischem Colonel.

Mit einer Größe 1,97m gab Svenson fortan in erster Linie den nord- oder osteuropäischen Typen, oft in der Rolle des Schurken, etwa als russischer Agent Ivan in einer Episode von „Magnum“ (1982). Svenson setze seine Karriere mit verschiedenen TV- und Filmrollen fort und beschränkte sich dabei auf kein spezifisches Genre. So gab er 1984 in „Sag nie wieder Indiio“ den Gesetzeshüter, nahm als geschickter Krieger Kor in Héctor Oliveras Fantasy-Film „Wizards of the Lost Kingdom“ (1985) das Schwert in die Hand und stand in „Delta Force“ (1986) neben Chuck Norris und Lee Marvin vor der Kamera. Sein sportlicher Ehrgeiz, darunter als Judoka bei der Weltmeisterschaft, verschaffte ihm eine gute Positionierung als Actiondarsteller, und auch in anderen Sportarten, wie Eishockey und Autorennen, war er erfolgreich. 1985 wurde er in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen und ist bis heute Mitglied. Gegen Mitte der 1990er versuchte er sich zwar auch auf dem Regiestuhl und Anfang der 2000er als Drehbuchautor, jedoch ist es bis heute seine Arbeit vor der Kamera, mit mittlerweile 127 Film- und Fernsehrollen neben über 100 Oscar-Gewinnern- und Nominierten, die ihn als facettenreichen Schauspieler etabliert hat. Wichtige Filmpreise und herausragende Hauptrollen blieben ihm zwar bis dato verwehrt, über seine Arbeit als Schauspieler sagt Svenson jedoch selbst:

„Ich habe mich nie darum geschert, wer die Hauptrolle spielte, wer die zweite Banane war oder wo ich stand. War ich Banane Nummer fünf? Egal, ich hatte einen Heidenspaß! Meine Karriere war mir nie besonders wichtig, mir ging es ums Leben!“

Schwerter, Zauberer, Barbaren – Fantasy-Kult der 1980er

1982 kam ein Genre auf, das ein Jahrzehnt lang, und noch bis in die 1990er hinein, die Kinoleinwände mit purem Testosteron überfluten sollte: Der Barbarenfilm. Der wohl bekannteste Vertreter der Gattung ist „Conan der Barbar“ von 1982, der Arnold Schwarzenegger zum Durchbruch verhalf, zwei Jahre später eine Fortsetzung erhielt und 2011 neu aufgelegt wurde. Und nachdem Arnold Schwarzenegger das Schwert des Gottes Krom an sich nahm, um sich mit Dieb Subotai und Kriegerin Valeria dem bösen Schlangenkult entgegenzustellen, eroberten Dutzende wilder Mannen und Weiber, meist nur spärlich bekleidet, Meister im Kampf, unbarmherzig dem Feind gegenüber, die Kinoleinwände und TV-Bildschirme. Die schillernd-trashigen Low-Fantasy-Perlen der 1980er bescherten Testosteronfans (Meister-) Werke wie „Ator – Herr des Feuers“ (1982), „Red Sonja“ (1985) oder „Die Barbaren“ (1987).

Auch Roger Corman steuerte seinen Teil bei und übergab 1985 den Regieauftrag für „Barbarian Queen“ an Héctor Olivera. Hier mischte Lana Clarkson als Barbarin Amethea das antike Rom auf. Es folgte „Wizard of the Lost Kingdom„, der im Fernsehen unter dem Titel „Der Zauberring“ lief und den er mit Bo Svenson und Vidal Peterson in den Hauptrollen umsetze. Im Film macht sich der junge Simon auf – wie der TV-Titel vermuten lässt -, einen Ring der Macht zu erlangen und einen bösen Zauberer zu besiegen. Auch wenn der Film heute wenig gewürdigt wird und von einigen als einer der schlechtesten Vertreter des Genres angesehen wird, so galt er damals doch als eine leichte Verbesserung der Barbarenfilme Roger Cormans.

Wizards of the Lost Kingdom | Trailer (deutsch)

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Mehr Informationen

Pressestimmen

„Wizards of the Lost Kingdom“ ist ein absoluter Geniestreich seitens Roger Corman.“ (neon-zombie.net)

„Der Film ist sicher einer der amüsantesten Corman-Filme der 80er.“ (Craneshot)

„Im Bereich Trash handelt es sich allerdings um einen Einäugigen unter Blinden: Die obskure Handlung nimmt sich selbst nicht ganz ernst und bietet durch die in Episoden gegliederte Struktur Abwechslung und Action.“ (Wilsonsdachboden.com)

„Corman zeigt sich als Meister der Wiederverwertung. So nutzt er Szenen aus „Deathstalker II – Der Todesjäger“ und „Mächte des Lichts“, um diese famosen Fantasy-Blödsinn aufzupeppen.“ (thevideovacuum.blogspot.com)

„Unterhaltsam ist ’Wizards of the Lost Kingdom’ auf jeden Fall.“ (ofdb.de/review)

„Trash vom Feinsten, als wenn man „He-Man and the Masters of the Universe“ auf einem sehr schlechten Trip erleben würde.“ (somethingawful.com)                                                                                                               

Ausstattung und technische Daten des Mediabooks

Film in der original langen Kinofassung, 16-seitiges Booklet | Bildformat: DVD WS 1.78:1 (anamorph); Blu-Ray WS 1.78:1 / 1080p 23,976 | Gesamtlaufzeit Blu-Ray 79 Min, DVD 75 Min | Tonformat: DVD Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0; Blu-Ray: Deutsch DTS- HD Master Audio 2.0, Englisch DTS- HD Master Audio 2.0 | FSK 12

Neuigkeiten

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“Wizards of the Lost Kingdom” von Héctor Olivera ab heute erhältlich

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Die beiden Filme „Wizards of the Lost Kingdom“ und „Forbidden Word“ von Roger Corman ab 29. November erhältlich

Am 29. November 2919 wird UCM.ONE zwei „Trash-Klassiker aus dem Hause Roger Cormans veröffentlichen: „Wizard of the Lost Kingdom“ und „Forbidden World“. Beide Filme erscheinen auf dem Filmlabel M-Square Classics mit der komplett neu in HD abgetasteten internationalen Kinoversion als limitierte Mediabooks mit Blu-ray, DVD und 16-seitigem Booklet. Produzentenlegende Roger Corman, der „King of B-Movies“, reagierte mit…

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