The Patriot

Der Patriot” hat die allerbesten Voraussetzungen für einen guten Steven Seagal-Film: Ziemlich böse Terroristen, ein Held mit CIA-Vergangenheit und Ökokritik. UCM.ONE veröffentlicht auf den Label B-Spree Pictures den Film in neu abgetasteter und ungeschnittener HD-Fassung in einem limitierten Mediabook mit Blu-Ray und DVD! “The Patriot” war nach den beiden relativen Kinoflops „Glimmer Man“ und „Fire Down Below“ die erste Produktion, die Seagals eigene Produktionsgesellschaft ohne die Unterstützung von Warner Brothers stemmen musste. Steven Seagal wurde in diesem Film der auf dem Buch “The Last Canadian” von US-Author William Heine basiert, ausnahmsweise – und zum ersten und bisher einzigen Mal – von Manfred Lehmann, dem Stammsprecher von Bruce Willis, synchronisiert.

Inhaltsangabe:

Der naturverbundene Arzt und Heilpraktiker Dr. Wesley McClaren (Steven Seagal) ist eigentlich ein ganz solider und netter Mensch, der keiner Fliege was zuleide tun kann. Das ändert sich schlagartig, als sich in den Rocky Mountains militante Faschisten niederlassen, die Amerika erobern wollen. Der erste Teil ihres finsteren Plans: die Freisetzung eines tödlichen Virus in einem Bergdorf. McClaren versucht alles, um die Bewohner zu retten. Er ist nämlich ein ehemaliger CIA-Agent, mit dem man sich besser nicht anlegt…

Über Regisseur Dean Semler:

Dean Semler erblickte 1943 in Südaustralien das Licht der Welt und sammelte beim TV-Sender Channel 9 in Adelaide erste Erfahrungen als Kameramann. Später arbeitete er als Kameramann für Dokumentationen bei Film Australia, ehe er mit seiner hochgelobten Arbeit an „Hoodwink“ (1981) auf sich aufmerksam machte und leitender Kameramann bei „Mad Max II“ (ebenfalls 1981) wurde. Dies brachte ihm internationale Bekanntheit ein und nach seiner Arbeit an „Razorback“, „Undercover“ und der australischen Erfolgsserie „Bodyline“ drehte er vier Jahre später gemeinsam mit Mel Gibson und George MillerMad Max – Jenseits der Donnerkuppel“.

Bis Ende der 1980er folgten für Semler Kinoerfolge wie „Cocktail“, „Young Guns“ oder „Mein Partner mit der kalten Schnauze“. Die 1990er begannen mit der Fortsetzung „Young Guns II“ sowie der Zusammenarbeit mit Kevin Costner an „Der mit dem Wolf tanzt“, was Dean Semler einen Oscar® und einen ASC-Award einbrachte. Dean Semler und Kevin Costner sollten beim 1995 produzierten „Waterworld“ erneut zusammenarbeiten, erst einmal folgten jedoch die Erfolgskomödien „City Slickers – Die Großstadthelden“ sowie „Last Action Hero“. Zwischenzeitlich hatte Semler mit „Super Mario Bros“ (1993) sein, wenn auch unerwähntes, Regiedebüt absolviert. Mit „Firestorm“ und „The Patriot“ kehrte er 1998 erneut, und bisher letztmalig, auf den Regiestuhl zurück.

Mit Actionfilmen wie „xXx“ oder der Komödie „Bruce allmächtig“ begannen auch die 2000er äußerst erfolgreich für Dean Semler und 2006 begegneten er und Mel Gibson sich bei dessen Maya-Epos „Apocalypto“ wieder. Es folgten zwei Komödien mit Adam Sandler sowie Roland Emmerichs2012“ (2009). 2014 stand Angelina Jolie in „Maleficent“ vor seiner Kamera. Seine bisher letzte Arbeit lieferte er für Regisseurin Caroline Zelder mit „Summer Gold“ ab.

Über Seven Seagal:

Steven Frederic Seagal wurde am 10. April 1952 geboren und zog, inspiriert durch einen japanischen Dojo-Besitzer, Anfang der 1970er nach Japan. Als er 1974 in seine Heimat Kalifornien zurückkehrte, lernte er dort Miyako Fujitani, die Tochter eines Aikido-Meisters aus Okinawa, kennen. Als Miyako nach Okinawa zurückkehrte, folgte Steven Seagal ihr und beide heirateten. Zunächst arbeitete Seagal als Lehrer im Dojo der Familie, ehe er nach Mexiko ging, wo er mit seinem Schüler und späteren Stuntman Craig Dunn ein eigenes Dojo eröffnete. Nach einer zweiten Stippvisite in Japan eröffnete er ein weiteres Dojo in North Hollywood. Dort lernte er seinen Agenten Michael Ovitz kennen, der ihm die Hauptrolle für „Nico“ (1988) verschaffte, was Seagal über Nacht zu einem gefeierten Actionstar machte, nicht zuletzt deshalb, weil Aikido in den von Karate und Kung Fu dominierten Martial Arts Filmen der 1970er, 1980er und 1990er ein Exot war. Auch die nachfolgenden Filme „Hard to Kill“ und „Deadly Revenge – Das Brooklyn-Massaker“ räumten an den Kinokassen ab, ebenso wie sein vielleicht größter Erfolg, „Alarmstufe: Rot“ (1992).

Mit „Auf brennendem Eis“ (1994), in dem Michael Caine sein Leinwandpartner war, stand jedoch bereits der erste Flop ins Haus. Der gemeinsam mit Julius R. Nasso produzierte Umweltthriller fand bei Publikum und Kritikern nur wenig Anklang, was unter anderem daran lag, dass Botschaften von Spiritualität und Umweltschutz eine zentrale Rolle spielten. Außerdem brachte ihm seine erste und einzige Regiearbeit die Goldene Himbeere „Schlechtester Regisseur“ ein. Die Folge waren Einnahmen, die etwa 12 Millionen Dollar unterhalb des Produktionsbudgets lagen. Auch mit der Fortsetzung seines kommerziell erfolgreichsten Films „Alarmstufe: Rot II“ konnte Steven Seagal nur noch wenig punkten, und so schnell sein Stern aufgestiegen war, so schnell fiel er Ende der 1990er wieder. Kinorollen wurden immer seltener und mit Dean Semlers „The Patriot“ (1998) verlagerte sich Steven Seagal immer stärker auf “Direct-to-Video-Produktionen”. Eine seiner letzten bemerkenswerten Kinorollen hatte er 2010 als Gegenspieler von Danny Trejo in „Machete“.

In all den Jahrzehnten seiner Karriere hat Steven Seagal immer wieder durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht, wobei es besonders sexuelle Belästigung war, die ihn immer wieder in die Presse brachte. Auch seine Nähe zum russischen Machthaber Vladimir Putin sowie seine Unterstützung der russischen Annexion der Krim sorgten für einige Kritik und schließlich dazu, dass er Landesverbot in der Ukraine bekam. Im Laufe seiner Karriere wurde er noch weitere acht Mal mit einer Goldenen Himbeere ausgezeichnet, darunter mehrfach als „Schlechtester Schauspieler“ und für den „Schlechtesten Film“.

Original Titel: The Patriot

Regie: Dean Semler

Drehbuch: M. Sussman, John Kingwell

Schauspieler*innen: Steven Seagal, Gailard Sartain, L.Q. Jones, Silas Weir Mitchell, Camilla Belle, Dan Beene, Damon Collazo, Whitney Yellow Robe, Brad Leland, Molly McClure, Philip Winchester, Douglas Sebern, Ross Loney, Bernard O’Connor, Leonard Mountain Chief, R.J. Burns, Robert Harvey, Ron Andrews, Jeff Tillotson, Don Peterson, Cory Brown, Tom Vanek, Scott Wetzel, Dillinger Steele, Gene E. Carlstrom, Ayako Fujitani, Kelcie Beene, Callie Strozzi

Produzent*innen: Howard Baldwin, Patrick D, Cheh, Victor Hwang, Julius R. Nasso, Nile Niami, Steve Seagal

Ausführende Produzent*innen: Avram Butch Kaplan , Karen Elise Baldwin

Koproduzenten: Doug Metzger, Paul Mones

Kamera: Stephan F. Windon

Technik: James Adams, Rob Anderson , Matthew Arkins, Tony Ballew, J.A. Byerly, Stephen S. Campanelli, Damon Doherty, Tom Doherty, Shawn Duchscherer, Chuck Farrington, Scott Floren, James J. Gilson, Johnny Hale, Eric Hammer, Kim Heath, Joe Martens, John Martens, Fred L. McLane, Richard Merryman, John O’Connor, Frank Parrish, Tony Rivetti, Ingrid Semler, Roger Wall, Kelly Way, Michael P. Weinstein, John Zumpano, David Ellis, J.P. Gabriel, Shannon Summers

Ton: Noah Blough, Zane D. Bruce, Vincent Cassaro, Michael Chandler, Chris David, Robert Deschaine, Sandy Gendler, Marilyn Graf, Scott G.G. Haller, Jon Johnson, Mark Lanza, Mark L. Mangino, Jeffrey Perkins, Dale W. Perry, Thomas Pinney, Brent A. Schoenfeld, Jackson Schwartz, Bruce Stubblefield, Mark Ulano, Jerome R. Vitucci, Chris Winter

Schnitt: Derek Brechin

Spezialeffekte: Michael Arbogast, Marty Griffin, Steve King, David Pahoa, David Ross, Brian Wood, David Wood, Michael Wood

Stunts: Julie Adair, Melany Augure, Joe Bucaro, Heather Burton, Keith Campbell, James M. Churchman, Scott Duthie, Paul Eliopoulos, Jon H. Epstein, Dane Farwell, Randy Hall, John Hedges, Diana Lee Inosanto, James Kim , Diana R. Lupo, Gene McLaughlin, Dave Meeker, Judd Mulholland, Pat Mulholland, Eddie Olandi, Steven Palmer, Noel Phillips, Jeff Podgurski, Tim Rigby, Troy Robinson, Danny Rogers, John Rottger, Michael Runyard, James Ryan, Nathan Siebring, Luis J. Silva, Cooper Taylor, Matthew Taylor, Jimmy Waitman, Byron Wilkerson

Art Director: Tim Eckel

Make-up: David Atherton, Christie Garan, Juliet Loveland, Mary L. Mastro, Kerri Miller, Doreen Vantyne, Kristina Vogel

Kostüme: Rosanna Norton

Casting: Tina Buckingham, R.J. Burns, Barbara Harris

Musik: Stephen Edwards

 

Produktionen: Interlight, Seagal/Nasso Productions, Baldwin/Cohen Productions, Ilshin Capital Investments

Produktionsjahr: 1998

Genres: Action, Thriller

Land: Spanien

Sprache: Englisch

Synchronisation: Deutsch

 

Länge: 90 Min

FSK: 18

Seitenverhältnis: 2.35 : 1

Ton: Dolby Digital Stereo

Auflösung: HD

Weitere Titel:

Französisch: Piège à haut risque, Le patriote

Spanisch: El último patriota

Portugiesisch: Patriota, Guerra Biológica

Polnisch: Patriota

Finnisch: Patriootti

Russisch: Патриот

Japanisch: 沈黙の陰謀

Start Spanien: 10.07.1998

Mediabook-Start (Blu-Ray & DVD) Deutschland: 19.02.2021

VoD-Start Deutschland: 01.01.2023

Über L.Q. Jones:

Justus Ellis McQueen, geboren am 19. August 1927 in Texas, arbeitete nach seinem Studium an der University of Texas zunächst auf einer Ranch, ehe er in Hollywood sein Glück versuchte. Bereits 1955 hatte er in „Urlaub bis zum Wecken“ sein Filmdebüt und es folgten weitere Rollen in „An Annapolis Story“ und „Sperrfeuer auf Quadrat 7“. Kriegsfilme, Western und TV-Serien wurden seine Heimat und bald wurde er zu einem Stammschauspieler Sam Peckinpahs, der ihn unter anderem in der Westernserie „Klondike“ oder in Western wie „Sacramento“ und „Sierra Charriba“ einsetzte. Zwischen 1962 und 1971 war er immer wieder als Belden in „Die Leute von der Shiloh Ranch“ zu sehen und übernahm seit Beginn der 1970er immer wieder Nebenrollen in beliebten Serien wie „Columbo“, „Das A-Team“, „Ein Colt für alle Fälle“ oder „Drei Engel für Charlie“.

Auch als Regisseur, Produzent und Autor war Jones insgesamt dreimal tätig, wobei er mit dem preisgekrönten „Ein Junge und sein Hund“ 1975 nicht nur den Geschmack von Kritikern und Publikum traf, sondern sich auch über einen Hugo freuen durfte. Außerdem wurde der Film für einen Nebula Award nominiert. Hauptdarsteller Don Johnson ging mit einem Saturn Award als „Bester Hauptdarsteller“ nach Hause. Seine enorme TV-Präsens führte ab Mitte der 1990er auch zu einigen größeren Nebenrollen in Hollywood-Produktionen, wie etwa in Scorseses „Casino“ (1995), „The Patriot“ (1998) oder „Die Maske des Zorro“ (ebenfalls 1998). Nach über 160 TV- und Filmrollen war L.Q. Jones 2006 in „Robert Altman’s Last Radio Show“ zum bisher letzten Mal zu sehen.

The Patriot | Original Trailer von 1998 (deutsch)

Pressestimmen & Kommentare zum Film

„Es ist kein schlechter Seagal-Film, was Seagal-Filme angeht.“ (nitrateonline.com)

„Alles in allem ein langsamer, wenn auch fesselnder Seagal-Film, ohne all die Predigten, die Actionfans bei „Auf brennendem Eis“ auf die Nerven gegangen sind.“ (Straight-to-DVD-Heaven)

„Steven Seagal gegen Bio-Terroristen? Da kann man kaum widerstehen, und “The Patriot” liefert ab.“ (MarcFusion.com)

„Musik, Bilder, Atmosphäre – das hat der Film gut rübergebracht.“ (liquid-love.de)

„Outbreak-Klon im Gewand eines schwülstigen Öko-Thrillers.“ (filmtipps.at)

„Unterm Strich ein handelsüblicher brutaler Actionfilm mit unzähligen Kampfsequenzen.“ (Lexikon des internationalen Films)

„Dieser etwas naive, aber dennoch engagierte Öko-Actionfilm von Dean Semler ist zwar etwas schleppend inszeniert, dennoch bietet er akzeptable Steven-Seagal-Kost, die hervorragend fotografiert wurde.“ (prisma.de)

Ausstattung und technische Daten des Mediabooks

Film in der rekonstruierten HD-Fassung | Bildformat: DVD WS 2.35:1 anamorph; Blu-Ray WS 1.35:1 &1080p 23,976p | Gesamtlaufzeit Blu-Ray 90 Min, DVD 86 Min | Tonformat: Deutsch DD 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DD 5.1, Englisch DD 2.0 | Extras: Trailer, US-Trailer, Bildergalerie, Artworkgalerie, Gesprochene Starinfos zu Steven Seagal & Camilla Belle, 16-seitiges Booklet | FSK 18

Neuigkeiten

“The Patriot” von Dean Semler mit Steven Seagal ab heute als limitiertes Mediabook (B-Spree Pictures) erhältlich

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