Am 5. Februar 2026 startet UCM.ONE den preisgekrönten Dokumentarfilm „Coexistence, My Ass!“ von Amber Fares in den Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Film begleitet die israelische Komikerin und Aktivistin Noam Shuster Eliassi über mehrere Jahre und zeigt, wie politischer Humor, persönliche Haltung und gesellschaftliche Realität immer stärker ineinandergreifen. Seine Weltpremiere feierte der Film beim Sundance Film Festival 2025 und wurde dort mit dem „World Cinema Documentary Special Jury Award for Freedom of Expression“ ausgezeichnet.

Spieltermine für Deutschland, Österreich und die Schweiz:

SPIELWOCHE 1 – ab 05. Februar 2026
DEUTSCHLAND
Aachen Apollo Kino OmU
Berlin Delphi Lux OmU
Berlin Hackesche Höfe Kino OmU
Berlin Moviemento OmU, OmeU
Berlin City Kino Wedding OmU, OmeU
Berlin Sputnik Kino OmU, OmeU
Berlin b-ware! Ladenkino OmU, OmeU
Bremen Schauburg OmU
Düsseldorf Metropol OmU
Erlangen Lamm Lichtspiele OmU
Hamburg Abaton Kino OmU
Heidelberg Gloria/Gloriette OmU
Kiel Studio Filmtheater OmU
Leipzig Schaubühne Lindenfels OmU
München Werkstatt Kino OmU
Münster Cinema & Kurbelkiste OmU
Nürnberg Casablanca Filmkunsttheater OmU
Stuttgart Atelier am Bollwerk OmU, OmeU
ÖSTERREICH
Wien Filmhaus OmU
SCHWEIZ
Bern Cinématte OmU
Frauenfeld Cinema Luna OmU
Wädenswil SchlossCinema OmU
★ SPECIAL SCREENINGS
10.02. Berlin Moviemento (OmeU) Kooperation mit der Interventionistischen Linken Berlin und Israelis for Peace Tickets
11.02. Berlin Moviemento (OmeU) Q&A mit dem Filmteam – Amber Fares und Rachel Leah Jones Tickets
SPIELWOCHE 2 – ab 12. Februar 2026
DEUTSCHLAND
Berlin Il Kino OmeU
Braunschweig Universum Filmtheater OmU
Hillesheim Eifel Filmbühne OmU
Rostock Metropol OmU
ÖSTERREICH
Villach Filmstudio im Stadtkino Villach OmU
★ SPECIAL SCREENINGS
12.02. Berlin City Kino Wedding (OmeU) Q&A mit dem Filmteam – Amber Fares und Rachel Leah Jones Tickets
SPIELWOCHE 3 – ab 19. Februar 2026
DEUTSCHLAND
Essen Filmstudio Glückauf OmU
Freiburg Kommunales Kino (20.02.) OmU
ÖSTERREICH
Villach Filmstudio im Stadtkino Villach (19.02.) OmU
SPIELWOCHE 4 – ab 26. Februar 2026
DEUTSCHLAND
Freiburg Kommunales Kino (27.02.) OmU
Mühlheim a.d. Ruhr Rio Filmtheater (04.03.) OmU
SPIELWOCHE 5 – ab 05. März 2026
DEUTSCHLAND
Esslingen Kommunales Kino Esslingen OmU
ÖSTERREICH
Baden Cinema Paradiso OmU
St. Pölten Cinema Paradiso OmU
SCHWEIZ
St. Gallen Kinok Cinema in der Lokremise OmU
Uster qtopia (08.03.) OmU

Inhalt

Coexistence, My Ass!“ begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster Eliassi bei der Entstehung ihrer gleichnamigen Comedy-Show. Der Dokumentarfilm, der über einen Zeitraum von fünf turbulenten Jahren gedreht wurde, zeichnet Noams persönlichen, beruflichen und politischen Werdegang vor dem Hintergrund der stetigen Verschlechterung der Lage in der Region nach. 

Aufgewachsen im zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf Wahat al-Salam – Neve Shalom (Oase des Friedens), einer bewusst integrierten Gemeinde, verliert Noam zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich der Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Doch während ihr Stern steigt, bricht alles um sie herum zusammen. 

Mit beißender Satire konfrontiert Noam ihr Publikum mit schwierigen Wahrheiten, die nicht immer lustig sind, uns aber daran erinnern, dass eine andere Realität möglich ist.

Filmgespräch: Amber Fares und Rachel Leah Jones im Interview mit Christoph Terhechte

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© 2026 UCM.ONE / NONFY Documentaries

Im Filmgespräch zum Kinostart spricht Christoph Terhechte (bis 31.01.2026 Festivalleiter DOK Leipzig; zuvor Leiter des Berlinale-Forums) mit Amber Fares und Rachel Leah Jones über „Coexistence, My Ass!“ – und darüber, wie Noam Shuster Eliassi als Protagonistin und ihre Comedy einen Film trägt, der über fünf Jahre reift und nach dem 7. Oktober 2023 neu nach Worten suchen muss. Fares schildert, wie sie Noam aus langjähriger Bekanntschaft heraus in Harvard beim Aufbau der One-Woman-Show zu drehen begann, ohne fertigen dramaturgischen Plan; Jones beschreibt die enge Vor-Ort-Zusammenarbeit, das ständige Nachschärfen von Kontext und Verständlichkeit und die Stärke eines diversen Teams zwischen Sprachen und Perspektiven. Klar wird: Der Film verzichtet auf Talking-Heads und macht Noams Bühne zur Erzählmaschine – Selbstbefragung, Kommentar, Schutzraum und Risiko zugleich. In der Zuspitzung der Gegenwart zeigt sich die Radikalität dieses Prinzips: Comedy ist hier keine Flucht, sondern eine Methode, Widersprüche sichtbar zu halten.

Coexistence, My Ass! | Trailer (with German subtitles) ᴴᴰ

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Weitere Informationen über den Film: Coexistence, my Ass!

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