Der Filmvermarkter UCM.ONE bringt den vielfach ausgezeichneten Spielfilm NIE ALLEIN (Originaltitel: Ei koskaan yksin, Internationaler Titel: Never Alone) von Regisseur Klaus Härö mit einem limited release in die österreichischen Kinos. Die Österreich-Premiere findet am Dienstag, 2. Juni 2026, um 20:00 Uhr im Filmcasino Wien statt — in Kooperation mit der Österreichisch-Finnischen Gesellschaft Wien. Im Anschluss an die Vorstellung folgt ein Filmgespräch mit dem Filmteam.
Der bewegende, auf wahren Begebenheiten beruhende Film über Zivilcourage, Verantwortung und Menschlichkeit war am 5. Februar 2026 bereits in den deutschen Kinos gestartet. Mit der Wiener Premiere und einer anschließenden Kinotour durch Oberösterreich kommt „Nie Allein“ nun auch dorthin, wo ein Teil des Films entstanden ist: Österreich gehört zu den Koproduktionsländern.
Zur Premiere am 02. Juni 2026, 20:00 Uhr und dem aschließenden Filmgespräch im Filmcasino Wien werden Mitglieder von Cast und Crew, darunter die Schauspieler:innen Naemi Latzer (Janka) und Rony Herman (Georg Kollmann), sowie Produzent*innen Loredana Rehekampff und Andreas Schmied sowie die Produktionskoordinatorin Melanie Stoff (Samsara Filmproduktion, Wien) erwartet.
Die Premiere findet in Kooperation mit der Österreichisch-Finnischen Gesellschaft Wien und dem Filmcasino Wien statt.


„Nie Allein“ ist eine internationale Koproduktion aus Finnland, Österreich, Deutschland, Estland und Schweden. Den österreichischen Anteil verantwortet die Wiener Samsara Filmproduktion der Produzent*innen Loredana Rehekampff und Andreas Schmied. Vor der Kamera sind mit Naemi Latzer und Rony Herman, Alexander Jagsch und Lukas Walcher ebenfalls österreichische Schauspieler*innen vertreten. Dass der Film seine Kino-Auswertung in Österreich im traditionsreichen Filmcasino Wien beginnt und von dort nach Oberösterreich weiterzieht, schließt damit auch einen produktionsgeschichtlichen Kreis.
Nach der Wiener Premiere ist „Nie Allein“ in mehreren oberösterreichischen Kinos zu sehen. Den Auftakt bildet ein Tourtag am 3. Juni mit Naemi Latzer und Rony Herman, die die Special Screenings im Programmkino Wels (18:00 Uhr) und anschließend im Moviemento Linz (20:00 Uhr) mit einem Q&A begleiten. Ab dem 4. Juni folgt der reguläre Start in Freistadt und Katsdorf und ausgewählten weiteren österreichischen Kinos.

| Di, 02.06., 20:00 | Wien – Filmcasino filmcasino.at → |
Premiere mit dem Filmteam (u. a. Naemi Latzer, Rony Herman) · In Kooperation mit der Österreichisch-Finnischen Gesellschaft Wien · Tickets |
| Mi, 03.06., 18:00 | Wels – Programmkino Wels programmkinowels.at → |
Mit Filmgespräch · Naemi Latzer & Rony Herman · OmU · Tickets |
| Mi, 03.06., 20:00 | Linz – Moviemento moviemento.at → |
Mit Filmgespräch · Naemi Latzer & Rony Herman · OmU · Tickets |
| ab Do, 04.06. | Freistadt – Kino Freistadt kino-freistadt.at → |
Deutsche Fassung · Tickets |
| ab Do, 04.06. | Katsdorf – Lichtspiele Katsdorf kino-katsdorf.at → |
Deutsche Fassung · Tickets |
| ab Do, 04.06. | Wels – Programmkino Wels programmkinowels.at → |
Weitere Vorstellungen (OmU & Deutsche Fassung) · Tickets |

„Nie Allein“ erzählt die Geschichte jüdischer Geflüchteter, die während des Zweiten Weltkriegs in Finnland Zuflucht suchten — und eines Mannes, der alles riskierte, um sie zu schützen.
Inhalt
Während sich der Schatten des Zweiten Weltkriegs über Mitteleuropa ausbreitet, fliehen viele jüdische Menschen vor der nationalsozialistischen Verfolgung und suchen Zuflucht in fernen Ländern. Einige gelangen nach Finnland, in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch Finnlands Bündnis mit Nazi-Deutschland lässt den vermeintlich sicheren Hafen kippen: Als jüdische Geflüchtete gewaltsam in deutsche Konzentrationslager deportiert werden sollen, kann Abraham Stiller, ein angesehenes Mitglied der jüdischen Gemeinde in Helsinki, nicht tatenlos zusehen. Der Textilfabrikant setzt alles daran, die Geflüchteten in seinen Produktionsstätten unterzubringen und zu schützen – und gerät dabei zunehmend an seine eigenen Grenzen.
Regisseur Klaus Härö, dessen Filme bereits mehrfach für den Oscar® ins Rennen geschickt wurden (Elina, The Fencer), verbindet historische Genauigkeit mit der Intensität eines Kammerspiels.
„Nie Allein“ feierte seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm der Baltic Competition beim Tallinn Black Nights Film Festival (PÖFF) 2024 und wurde seither international ausgezeichnet — unter anderem mit dem Publikumspreis „Best of Fest“ beim Palm Springs International Film Festival 2025 und dem Bernhard-Wicki-Publikumspreis (Silver SCORE) beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney 2025.

Über Regisseur Klaus Härö
Klaus Härö (*1971 in Finnland) studierte Regie an der Hochschule für Kunst und Design Helsinki. 2002 gab er sein Spielfilmdebüt mit dem Kinderfilm „Elina“, der 2004 Finnlands Anwärter für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film war. Bekannt wurde Klaus Härö vor allem mit „My Sailor, My Love“ (2022) und „The Fencer“ (2015), der für den Golden Globe nominiert wurde und erneut auf der Oscar-Liste für den besten ausländischen Film stand.
Ville Virtanen, bekannt aus Filmen wie „Priest of Evil„, „Eine respektable Komödie“ und „Bessere Zeiten„, übernimmt die Hauptrolle des Abraham Stiller. Seine Ehefrau, die nichtjüdische Vera, wird von Nina Hukkinen gespielt. In weiteren zentralen Rollen sind Hannu-Pekka Björkman als der damalige finnische Finanzminister Väinö Tanner und Carl-Kristian Rundman als Innenminister Toivo Horelli zu sehen. Kari Hietalahti verkörpert Arno Anthoni, den neu ernannten Chef der Staatspolizei. Der Österreicher Rony Herman spielt den Juden Georg Kollmann, während Naemi Latzer und Rafael Simson Gouveia dessen im November 1942 deportierte Ehefrau Janka und ihren Sohn Franz darstellen. Rain Tolk, European Shooting Star des Jahres 2007, ist als ebenfalls deportierter Heinrich Huppert zu sehen, Ruben Tolk spielt dessen Sohn Kurt. Lukas Walcher tritt in einer kleineren Rolle als deutscher Offizier auf, Alexander Jagsch verkörpert Heinrich Müller. Jouko Puolanto übernimmt die Rolle des finnischen Ministerpräsidenten Johan Wilhelm Rangell. Satu Tuuli Karhu spielt die Journalistin Elina Sana, die Stiller im Jahr 1972 für ein Buch interviewt.
Daten zum Film
| Titel: | Nie Allein (Original Titel: „Ei Koskaan Yksin“, Englischer Titel: „Never Alone“ |
| Regie: | Klaus Härö |
| Drehbuch: | Klaus Härö, Jimmy Karlsson |
| Produzent*innern: | Ilkka Matila, Loredana Rehekampff & Andreas Schmied, Josef Brandmaier & John Hoernschemeyer, Kristian Taska & Adeele Tähemaa, Peter Krupenin |
| Darstellende: | Ville Virtanen, Nina Hukkinen, Rony Herman, Naemi Latze, u.a. |
| Produktionsländer: | Finnland, Österreich, Deutschland, Estland, Schweden |
| Produktionsjahr: | 2024 |
| Laufzeit: | 85 Minuten |
| Sprachversionen: | deutsche Synchronfassung / Originalfassung |
| Originalsprachen: | Finnisch, Schwedisch, Hebräisch, Deutsch |
| Untertitel: | Deutsch, Englisch |
| FSK: | Freigegeben ab 12 Jahren (feiertagsfrei) |
| Deskriptoren: Bedrohung, belastende Themen |
Weitere infos zum Film: Nie Allein






