Erfolgreiche Kinostartpremiere von „Nie Allein“ in Berlin:

Am 02. Februar 2026 feierte das bewegende Historiendrama „Nie Allein“ (Originaltitel: Ei Koskaan Yksin) seine deutsche Kinostartpremiere im CineStar Berlin | Kino in der Kulturbrauerei. Der Film startet ab 05. Februar 2026 bundesweit in den deutschen Kinos. Mit dem neuesten, international produzierten Werk des renommierten finnischen Regisseurs Klaus Härö bringt UCM.ONE eine ergreifende Geschichte über Mut, Zivilcourage und Menschlichkeit auf die große Leinwand – und erinnert an einen Mann, der alles riskierte, um jüdische Menschen zu retten.

Die Premierenveranstaltung fand in Kooperation mit dem JFBB – Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg sowie dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) statt. Die Zusammenarbeit unterstrich die besondere gesellschaftliche Relevanz des Films, zumal das JFBB in seiner Festivalausgabe 2026 (05.–10. Mai 2026) einen Programmschwerpunkt auf die nordischen Länder setzen wird.

Vor der Filmvorführung begrüßte Stefan Körzell (Vorstand des DGB) das Publikum mit einem Grußwort. Er hob die Wichtigkeit des Films hervor – insbesondere vor dem Hintergrund aktueller rechtsradikaler Bedrohungen – und betonte die Bedeutung historischer Erinnerung als Auftrag für die Gegenwart.

© UCM.ONE

Im Anschluss an die Vorführung (Originalfassung mit deutschen Untertiteln, OmU) fand ein vertiefendes Filmgespräch statt, das von Bernd Buder (Programmdirektor des JFBB) moderiert wurde. Zu Gast waren Produzent John Hörnschemeyer (Penned Pictures, Deutschland), Melanie Stoff (Produktionskoordinatorin, SAMSARA Film, Österreich) sowie die österreichischen Schauspieler*innen Naemi Latzer und Rony Herman. Hörnschemeyer berichtete dabei eindrucksvoll über die langjährige Produktionsgeschichte des Films, während Latzer und Herman persönliche Einblicke in ihre Arbeit und die intensive Auseinandersetzung mit dem Stoff gaben. Das Publikum nahm regen Anteil an der Diskussion und beteiligte sich engagiert an der Fragerunde.

Unter den Gästen der Veranstaltung befanden sich neben zahlreichen Vertreter*innen der Filmbranche auch Sofie Backman, Kulturreferentin der Botschaft von Finnland, sowie Sini-Tuuli Saaristo, Pressereferentin der Botschaft. Als besonderer Gast wurde zudem von Bernd Buder Frau Cora Falk-Rode begrüßt – eine Enkelin eines der wenigen Überlebenden der im Film thematisierten Deportationen jüdischer Flüchtlinge.

Mit der gelungenen Premiere setzte UCM.ONE gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern*innen ein starkes Zeichen für Erinnerungskultur und gesellschaftliche Verantwortung – und gab dem Film einen würdigen Auftakt für seinen bundesweiten Kinostart. Der Film startet regulär am 05.Februar 2026 in den deutschen Kinos.

Klaus Härö’s bewegender Film erzählt vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs von jüdischen Flüchtlingen, die im vermeintlich sicheren Finnland Schutz suchen, dort jedoch durch das Bündnis des Landes mit Nazi-Deutschland erneut von Deportation bedroht sind. Im Zentrum steht der Unternehmer Abraham Stiller, der unter hohem persönlichem Risiko versucht, die Geflüchteten in seinen Produktionsstätten unterzubringen und damit Leben zu retten. Auf Basis wahrer historischer Begebenheiten beleuchtet „Nie Allein“ Zivilcourage, Mut und den Widerstand gegen staatliches Unrecht unter extremen Bedingungen.

Nie Allein (Never Alone) | Trailer (German Version) ᴴᴰ

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